Grafenwöhr. Oft findet man im Briefkasten Post, die bald in die „Blauen Tonne“ wandert, um sie zu entsorgen. Nun erhielten die ehrenamtlichen Helfer der Katholischen Pfarrei einen Brief mit Aussagekraft.
Von Renate Gradl
In den vergangenen Jahren waren die ehrenamtlichen Helfer der Katholischen Pfarrgemeinde zu einem Helferabend ins Jugendheim eingeladen. Dies war heuer leider nicht möglich. Aber Pfarrer Bernhard Müller nutzte den Postweg, um sich zu bedanken.
„Es war ein ganz besonderes und von der Corona-Pandemie geprägtes Jahr, in dem vieles Gewohnte ausfallen musste. Dennoch wollen wir Ihnen ein kleines und sinnvolles Geschenk übergeben – etwas, das jeder brauchen kann“, hieß es im Brief. Es handelt sich dabei um eine Mundnasen-Bedeckung. „Sie wird uns wohl noch eine Zeitlang begleiten“, denkt Pfarrer Müller. Es ist eine „wirksame“ FFP2-Maske, die uns gegenseitig schützt und vor dieser ansteckenden Krankheit bewahren soll.
Persönliche Anmeldung an Weihnachten
„Wir sind dankbar, dass wir zu den Gottesdiensten ohne große Einschränkung zusammenkommen können trotz des gegenwärtigen Teil-Lockdowns. Bitte achten Sie dennoch auf den Abstand und die Maskenpflicht in der Kirche; zumindest beim Rein- und Rausgehen“, bat der Pfarrer. „An den Weihnachtstagen werden wir aber nicht auf eine persönliche Anmeldung verzichten können“, blickte Müller voraus.
Neben einem „herzlichen Dankeschön“ für die geleisteten Dienste bat Pfarrer Müller weiterhin um Mithilfe und um den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer für die Pfarrgemeinde.

