Weiden. Ein wunderschönes mittägliches Konzert erlebten die Matineen-Gäste in der Stadtpfarrkirche St. Josef in Weiden. 

Von Jürgen Wilke

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Die beiden Sängerinnen Judith Peter (Sopran) und Silvia Schönberger (Mezzosopran) eröffneten das Konzert mit dem Blumenduett aus der Oper Lakme von Leo Delibes (1836 – 1891). Danach brachten sie unter anderem Werke von David Hamilton (geb. 1993), Jean-Baptiste Faure (1830 – 1945), Pietro Mascagni (1863 – 1945) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) zu Gehör, um mit dem Ave Maria von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) den krönenden Höhepunkt zu setzen. Begleitet wurden sie auf der klangmächtigen Eisenbarth-Orgel mit ihren 3997 Pfeifen von Karin Schönberger.

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Die kristallklaren Töne der beiden Sängerinnen harmonierten vollkommen mit den Klangfarben der Orgel: Von zarten Streicherstimmen, lieblichen Flöten, bis hin zu lyrischen und schmetternden Zungenstimmen. Mit ihrem Gesang füllten sie die Jugendstilkirche bis in den letzten Winkel, die für ihre einzigartige Akustik bekannt ist.

„Barcarolle“ als krönender Abschluss

In den musikalischen Pausen stimmte Lektor Peter Gach, der Ehemann von Judith Peter, mit besinnlichen Worten aus der Heiligen Schrift auf den bevorstehenden Sonntag ein. Die überaus zahlreichen Zuhörer dankten dem Trio stehend mit anhaltendem Applaus. Die Sängerinnen und die Organistin beendeten das Konzert mit der Zugabe „Barcarolle“ von Jacques Offenbach (1819 – 1880).

Kostenlose Konzerte seit 1996

Das Damenquartett Agnes Klupp, Judith Peter, Karin Schönberger und Silvia Schönberger bereichern seit 2008 ohne Unterbrechung jedes Jahr die Matineen. In diesem Jahr trat das „Quartett“ allerdings als „Trio“ auf, da Agnes Klupp aus organisatorischen Gründen nicht teilnahm. Der Förderkreis für Kirchenmusik St. Josef führte 1996 die Matineen ein, die in den Monaten Juli, August und September an jedem Samstag nach dem Zwölf-Uhr-Läuten bei freiem Eintritt stattfinden.