Die Fahrt nach Coburg verband Geschichte und Gegenwart für die 45 Teilnehmer. Gut vorbereitet von Waltraud Haberkorn und Alfred Meier wurde zum Auftakt die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen angesteuert. Sie ist den Vierzehn Nothelfern gewidmet. Im Erzbistum Bamberg ist sie die vierte Basilika. Dreißig Jahre Bauzeit würde man wohl heute mit Facharbeitermangel in Verbindung bringen. Damals allerdings gab es Streit der Auftraggeber und Architekten, aber auch langanhaltende Kriege.
Coburg, eine wohlhabende Stadt mit vielen Privilegien
In drei Gruppen mit kompetenter Führung wurde in die Stadt eingetaucht. Vereinbarungen aus der Vergangenheit prägen noch heute die Rolle der Stadt -vom Landestheater, Gymnasium oder 100 Jahre Landgericht. Auch das englische Königshaus hat große Spuren hinterlassen. Zur Vergangenheit gehört auch die Geschichte der Juden in Coburg. Es ist eine Geschichte der Verfolgung und Ächtung, dokumentiert durch die Stolpersteine.
Wirtschaftlich steht Coburg hervorragend da. Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Einwohnerzahl auf rund 50.000 ansteigen lassen. Heute ist Coburg besonders bekannt durch die Haftpflichtunterstützungskasse kraftfahrender Beamter (HUK), das Sambafestival und aktuell von den Jugendtheatertagen.
Das Fazit der Teilnehmer: „Coburg ist auf jeden Fall eine Reise wert! Und zum Sambafestival kommen wir wieder.“
- 17. Juli in Eslarn mit Informationen zum Quartiermanagement
- 8. August Besichtigung des Katastrophenschutzzentrums in Neuhaus.
Anmeldung wie üblich unter der Telefonnummer 0961 / 4017614.

