Am 24. Juli des Jahres lud die Standortgruppe des Verbandes der Beschäftigten und Beamten der Bundeswehr (VBB) zu einem außergewöhnlichen Ereignis ein: einem Besuch des Bundeswehrstandortes in Weiden, genauer gesagt in der Major-Radloff-Kaserne. Der Vorsitzende Stephan Gollwitzer empfing die Mitglieder herzlich und gemeinsam mit Oberleutnant der Reserve Ulrich begann eine aufschlussreiche Führung durch die historischen und modernen Abschnitte der Kaserne.
Ein Blick in die Vergangenheit und Zukunft
Die Major-Radloff-Kaserne, ursprünglich im Jahr 1935 erbaut, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Von ihrer Gründung als Infanterie Kaserne über die Umbenennungen in Metzer Kaserne und Ostmark Kaserne bis hin zum heutigen Namen, hat der Standort viele Veränderungen durchlaufen. Besonders hervorzuheben ist die seit 2014 beheimatete Artillerieeinheit des Artilleriebataillons 131 und die jüngste Addition, das Panzerartilleriebataillon 375 seit Oktober 2023. Die einzigartige Konstellation zweier strukturell gleich gegliederter Artilleriebataillone macht den Standort Weiden zu etwas Besonderem.
Technologische Einblicke und gemeinschaftliche Ereignisse
Ein Höhepunkt der Führung war der Einblick in das Hauptwaffensystem der Verbände, die Panzerhaubitze 2000, welcher als beeindruckend und spannend beschrieben wurde. Der stellvertretende Bataillonskommandeur PzArtBtl 375 und Kasernenkommandant, Oberstleutnant Granich, begrüßte anschließend die Gäste zu einem Grillfest im Kasino. Er betonte die große Bedeutung des Standorts für die Soldatinnen und Soldaten und die positive Entwicklung des neu aufgestellten Verbandes. Die Herzlichkeit und Willkommenskultur in Weiden seien für alle spürbar.
Wirtschaftliche und berufliche Perspektiven
Oberstleutnant Granich hob zudem die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr hervor, vor allem hinsichtlich der beruflichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich durch die Neuaufstellung des Verbandes für die Region ergeben. Interessierten wird eine Kontaktaufnahme mit dem örtlichen Karriereberater der Bundeswehr oder direkt mit den Verbänden für ein persönliches Kennenlernen empfohlen.
Abschließend dankte Vorsitzender Gollwitzer allen Beteiligten für die Einblicke und die gute Tradition des VBB, den Kontakt und den Austausch zwischen aktiven und nicht mehr aktiven Beschäftigten zu pflegen. Die Vorfreude auf weitere Begegnungen unterstrich einmal mehr die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Truppen.

