Die Neustädter Bürgerwehr ist immer ein Hingucker und wird zu Recht als ein Aushängeschild der Kreisstadt bezeichnet. Doch beim Eröffnungsabend ihres Jubiläums wurden sie dann doch im Stich gelassen. „Die beiden folgenden Tage waren gut besucht, doch wir konnten es nicht mehr aufholen“, so Zahlmeister Bernd Fuhrich. Gleichzeitig stellte er fest, dass dieses Fest nicht nur für die Bürgerwehr selbst, sondern auch für die Stadt veranstaltet wurde. Doch leider ging das Fest mit einem großen Fehlbetrag über die Bühne, am Ende fehlten einige tausend Euro.

Bürgerwehrler sind zäh

Trotz dieses negativen Themas stecken die Bürgerwehrler den Kopf nicht in den Sand. Das konnten die Teilnehmer an der Jahreshauptversammlung auch daran erkennen, dass für nächstes Jahr jede Menge geplant ist. So nehmen die Frauen und Männer nicht nur am Neustadt-Treffen in Neustadt an der Donau teil, sondern laden auch wieder zum Backofenfest ein.

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Außerdem ist angedacht, einen Überseecontainer, als Lagermöglichkeit anzuschaffen. Der Vorsitzende Andreas Kistenpfennig berichtete, dass 57 Personen dem Verein angehören. „Wir haben 23 aktive Männer, elf Marketenderinnen, zehn Fördermitglieder und 13 Passive.“ Neben den vereinsinternen Veranstaltungen organisierte der Verein auch wieder einen Kappenabend und das Maibaumfest. Zudem besuchte man zum Stadtjubiläum in Neustadt/Hessen den Patenverein.

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Stellvertreter gewählt

Nachdem es immer wieder Terminprobleme gibt, wählte man einen Stellvertreter für den Kommandanten. An dieser Wahl durften jedoch nur die Aktiven teilnehmen. Einstimmig konnte man Helmut Fukerider zum stellvertretenden Kommandanten ernennen.

Für den verhinderten Kommandanten Josef Moldaschl gab er dann gleich den Bericht ab. Im Frühjahr hat man eine formale Ausbildung durchgeführt, schließlich sollten die Kommandos auch sitzen. Das Feuerblumenschießen zum Jubiläum war eine neue Idee und der Festzug mit anschließendem Gottesdienst ein Erlebnis.

Fukerider sprach die Teilnahme am Nordgautag in Schwandorf und dem Heimatfest in Kirchendemenreuth an sowie dem Festzug „Klingendes Cham“. Ein Kameradentreffen fand in Murau in der Steiermark statt. Sowohl Kistenpfennig als auch Fukerider dankten der Stadt für die stete Unterstützung.