Weiden/Neustadt/WN. Die BRK-Bereitschaften sind ein Kernbaustein der Gesamtstruktur des Roten Kreuzes, das weltweit auf ein Netzwerk aus 190 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften zurückgreifen kann. Was tun die einzelnen Gruppen? Ein Einblick in unserer BRK-Reihe. 

Welche Verantwortung tragen die BRK-Bereitschaften? Welche Bereiche decken die (meist) Ehrenamtlichen ab? Wie sieht ihre Arbeit aus? Das sind Fragen, die wir in einer Reihe beantworten wollen.

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Reihe zu BRK-Bereitschaften

  • BRK-Bereitschaften – das „Rückgrat“ des BRK (Einführung Text unten) 
  • Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Helfer vor Ort
  • Suchdienst/Kreisauskunftsbüro (KAB), Rettungshundestaffel
  • Psychosozialen Notfallversorgung, Technik und Sicherheit, Information und Kommunikation (IuK)

Die Fortsetzungen liest du schon bald auf oberpfalzecho.de. [/box]

Vom Blutspenden bis zu Fachdiensten

Nach einem Verkehrsunfall, einem Hitzschlag auf dem Straßenfest oder einem Schwächeanfall auf dem Musikkonzert – überall können sich die Menschen auf BRK-Bereitschaften verlassen. Mit rund 43.000 Ehrenamtlichen sind die BRK-Bereitschaften eine der größten Rotkreuzgemeinschaften. Ursprünglich für den Zivil- und Katastrophenschutz ins Leben gerufen, sind ihre Aufgaben heute wesentlich vielfältiger.

Bei Unfällen arbeiten die BRK-Bereitschaften in verschiedenen Fachbereichen eng mit anderen Trägern der polizeilichen und nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr zusammen. Auf Großveranstaltungen trifft man unsere ehrenamtlichen Helfer als unermüdliche Partner für den Fall der Fälle.

Aber das Spektrum der BRK-Bereitschaften ist noch vielseitiger. Neben der Organisation von Blutspendeterminen in Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes liegt ein besonderes Augenmerk auf einer tätigkeitsbezogenen Spezialisierung und Professionalisierung, die sich über die Fachdienste abbildet.

Spezialisten für kleine und große Notfälle

Alles in allem sind die BRK-Bereitschaften das „Rückgrat“ des BRK. „Jeder ist hier herzlich willkommen, seine persönliche Stärken und Fähigkeiten in den Dienst unserer Arbeit zu stellen“, sagt Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer.

Schon ab sechs Jahre besteht die Möglichkeit in der Bereitschaftsjugend spielerisch die Aufgaben der BRK-Bereitschaften kennen zu lernen. Ab 18 Jahren können die Schützlinge dann in den aktiven Dienst einsteigen. Bis dahin bekommen die „BRK-Anwärter“ auch das notwendige Wissen und Fertigkeiten vermittelt.

Ebenso wichtig wie die ehrenamtliche Arbeit ist die Qualität unserer Leistung: Nur weil man etwas kostenlos macht, muss und darf es nicht schlecht sein!“

betont Galitzdörfer.

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleiten neue Mitglieder in ihrem Tätigkeitsbereich und führen sie stufenweise in das Einsatzgeschehen ein. „In unserem Kreisverband gibt es derzeit etwa 1.100 Bereitschaftsmitglieder in 12 verschiedenen Ortschaften. Um die Arbeit so vielseitig wie möglich zu gestalten, gibt es diverse Fachdienste innerhalb der Bereitschaften“, erklärt Markus Zimmermann.