Herz, was begehrst Du mehr? Wer am Sonntag, 11. September, die Bio-Meile besucht, den erwartet nicht nur eine breite Auswahl an Bio-Produkten und Bio-Schmankerln aus den vier nordöstlichen Öko-Modellregionen Steinwald, Stiftland, Siebenstern und Naturparkland Oberpfälzer Wald. Die Gäste dürfen sich auch auf einen besonderen Augenschmaus freuen. Der Marktplatz am Fuße der mächtigen Burg und rund um die Pangratius-Kirche ist geradezu prädestiniert für derartige Veranstaltungen. Das haben auch schon die idyllischen Weihnachtsmärkte dort bewiesen.

Direktvermarkter und mehr

Von 11 Uhr bis 17 Uhr bieten mehr als 20 Bio-Direktvermarkter eine breite Palette ihrer Waren an: Dazu gehören unter anderem Backwaren, Gemüse, Nudeln, Käse, Steinwald-Rinderburger, Steinwald-Mohngebäck, Kräuter, Pflanzen, Beeren, Wurst, Wein, Wachteleier, Kaffee einer regionalen Rösterei und vieles mehr – natürlich alles rein biologisch. „Bio ist ausdrücklich vorgeschrieben. Sonst dürften wir das Ganze ja nicht Bio-Meile nennen“, erläutert Elisabeth Waldeck, Managerin der Ökomodellregion Steinwald. Präsentiert werden auch der Mobile Dorfladen der Steinwald-Allianz oder Infostände von Partnern der Ökomodellregion wie die Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder und des Naturparks Steinwalds. Auch die insektenfreundlichen Blumenkästen von Modellregion-Mitarbeiterin Eva Gibhardt sind am Rathaus zu bewundern.

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Klimakiller oder unersetzbar?

Waldeck weist auch auf einen interessanten Vortrag von Agraringenieur Ulrich Mück hin. Der Demeter-Berater wird um 11.30 Uhr und um 14 Uhr im Tagungszentrum unter der Überschrift „Rinder – Klimakiller oder unersetzbar?“ über die Bedeutung von Rindern für den Lebenszusammenhang von Ernährung und Landwirtschaft referieren. Viel Wissenswertes kann man bei der Biohofführung im Naturland-Betrieb von Josef Schmid um 16 Uhr in Seidlersreuth erfahren. Dort gibt es Informationen über Ackerbau, Getreideanbau und Saatgutvermehrung in der Bio-Landwirtschaft.

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Burg und Brauhaus

Falkenbergs Bürgermeister Matthias Grundler freut sich jetzt schon wie ein Schneekönig: „Der Besuch unseres Marktfleckens an diesem Sonntag ist für jeden ein Erlebnis. Neben der Bio-Meile gibt es ab 14 Uhr Burgführungen und als Teil des Tags des offenen Denkmals kann das Zoigl-Brauhaus besichtigt werden. Wer immer noch nicht genug hat, kann ja auch noch das Waldnaabtal erkunden“, warb Grundler bei der Vorstellung der 2. Bio-Meile für die Attraktivität seines Ortes. Johannes Reger erinnerte an die erste Bio-Meile in Erbendorf. „Das war ein toller Erfolg, mit Tausenden Besuchern. Die Bio-Meile, die immer in verschiedenen Orten veranstaltet wird, soll dazu beitragen, den Bio-Gedanken in der Bevölkerung zu verankern“, sagte der Bürgermeister der Steinwaldstadt.

Im Februar 2022 beschlossen die Bürgermeister der Steinwald-Allianz, die 2021 erstmals veranstaltete „Bio-Meile in der Steinwald-Allianz“ in eine zweite Runde gehen zu lassen. Falkenbergs Bürgermeister Matthias Grundler hatte sich bereits einen Tag nach der 1. Bio-Meile in Erbendorf für die Austragung in seinem Ort beworben und auch den Zuschlag bekommen.