Unter diesem Kontext stand kürzlich ein Projekttag der Klasse 8a an der Gustl-Lang-Wirtschaftsschule in Weiden. Initiiert wurde der durch Ruba Aburas von Arbeit und Leben in Bayern, die gemeinsam mit den beiden Moderatoren Dennis Kirschbaum und Mohammed Scheikani von ufuq.de (landesweite Fachstelle zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung) den Projekttag möglich machte.

Unter dem Motto „bildmachen“ ging es darum, die Jugendlichen für die genannte Thematik zu sensibilisieren. So galt es beispielsweise Einstellungen im Hinblick auf den eigenen Account, insbesondere Insta, Snapchat und TikTok zu hinterfragen, die Funktionsweise Sozialer Netzwerke zu verstehen und Fake News als solche zu erkennen.

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Hinterfragen statt verurteilen

„Es geht nicht darum, das Internet oder Soziale Medien als böse Sache hinzustellen“, so Kirschbaum, „sondern darum zu verstehen, wie es funktioniert“. Und so gab es auch ausreichend Gelegenheit, sich mit eigenen Inhalten in Soziale Medien einzubringen.

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Erstaunt darüber, mit welcher Leichtigkeit dies möglich ist, wurden die Schüler der Wirtschaftsschule selbst, mithilfe von iPads, zum Autor von Fake-News und Memes. Zusätzlich schlüpften sie in die Rolle eines Content Managers und mussten innerhalb von Sekunden entscheiden, welche Beiträge und Kommentare im Netz nichts zu suchen haben und deshalb gelöscht werden müssen.

Eindrucksvoll, authentisch und mit dem nötigem Quäntchen Gelassenheit führten die beiden Moderatoren zielgruppenorientiert durch den Tag und so waren sich die Jugendlichen am Ende des Tages einig, dass Projekte dieser Art öfter in den Schullalltag integriert werden sollten.