Elisabeth Heimerl (23) aus Diepenried (Stadt Nittenau) wurde am 14. Mai in Wiggensbach im Allgäu zur neuen Bayerischen Milchkönigin gekürt und vertritt die Branche in den nächsten beiden Jahren gemeinsam mit Milchprinzessin Verena Wagner aus Pemfling (Landkreis Cham).
Die beiden begrüßten in ihrem neuen Ornat zahlreiche Vertreter aus Politik, Behörden und Wirtschaft und freuten sich vor allem über die Teilnahme einiger ihrer Vorgängerinnen. „Ein Traum ist wahr geworden“, versicherten die beiden Hoheiten und brachten „das unbeschreibliche Gefühl“ zum Ausdruck, das sie bei der Bekanntgabe des Ergebnisses empfanden.
Die Hoheiten kennen sich bestens aus
Die neue Milchkönigin ist Projektmanagerin bei der Privatmolkerei Bechtel in Schwarzenfeld (Landkreis Schwandorf) und arbeitet im Team mit Eva-Maria Bäuml aus Schwandorf/Gögglbach, die vor sieben Jahren zur Milchprinzessin gekürt worden ist. Elisabeth Heimerl drehte ein Video und schickte es gemeinsam mit einem Bewerbungsfoto an den Verband der Milcherzeuger Bayern e. V.
Gemeinsam mit fünf weiteren Kandidaten (darunter erstmals auch ein junger Mann) kam sie ins Finale. In der Endausscheidung prüfte die Jury nicht nur fachliches Wissen, sondern bewertete auch Ausstrahlung und Auftreten. Die Anspannung war groß, als sich die Bewerber mit ihren Angehörigen zur Krönung im Hotel „Mäser`s Allgäuherz“ in Wiggensbach einfanden. Die Überraschung war perfekt, als Elisabeth Heimerl schließlich zur neuen Milchkönigin ausgerufen wurde und die Insignien, Krone und Schärpe, übertragen bekam.
Auch die Zweitplatzierte, Milchprinzessin Verena Wagner, kommt aus der Oberpfalz. Die Fachlehrerin (22) stammt aus einem Milchviehbetrieb bei Pemfling und hat, wie sie versichert, „eine Leidenschaft für das Produkt entwickelt“.
Große Freude in der Region
Der stellvertretende Schwandorfer Landrat Jakob Scharf gratulierte den „charmanten Botschafterinnen“ zur Wahl und wünschte ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung der Milchprodukte. Sein Chamer Kollege Sandro Bauer bescheinigte den Hoheiten nicht nur „eine sympathische Ausstrahlung, sondern auch Fachkompetenz“. Der Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes, Ely Eibisch, sieht die Oberpfalz prädestiniert für die Produkte Milch und Fleisch und bescheinigte den Milchviehbetrieben ein hohes Maß an Kompetenz.
Der Nittenauer Bürgermeister Benjamin Boml freute sich mit der Milchkönigin über den Erfolg und verriet: „Wir haben die Bewerbung von Elisabeth Heimerl in den sozialen Medien richtig gepuscht“. Sein Pemflinger Kollege Franz Haberl gratulierte der Milchprinzessin Verena Wagner zur Wahl und war beeindruckt von ihrem „überzeugenden Auftreten“.
Termine, Termine…
Die beiden Hoheiten haben mittlerweile ihre Dienstdirndln und ein eigenes Fahrzeug bekommen. Rainer Falk vom Verband der Milcherzeuger koordiniert die Termine und bereitet Königin und Prinzessin auf die Auftritte bei Landfrauentagen, Tagen des öffentlichen Hofes und Empfängen vor. Den 16. Juli haben die beiden bereits fest in ihren Terminkalender eingetragen. Da sind sie zum Sommerfest des bayerischen Ministerpräsidenten im Park des Neuen Schlosses in Schleißheim eingeladen.

