Der Flosser Bauverein blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat haben festgestellt, dass sparsam und wirtschaftlich gehandelt wurde. Die im Haushaltsplan vorgesehenen Kosten für Instandhaltungen und Modernisierungsmaßnahmen von Mietwohnungen konnten eingehalten und umgesetzt werden. Im Fokus stand vor allem die Instandhaltung von Altbauwohnungen. So wurden in Plankenhammer und in der Flossenbürger Straße 24 zentrale Heizungsanlagen eingebaut.
Finanzierung durch staatliche Zuwendungen
Durch staatliche Zuwendungen war es möglich, die Finanzierung für diese Maßnahmen zu sichern. Die Genossenschaft konnte damit ihre Aufgaben erfüllen und weiterhin bezahlbaren Wohnraum anbieten. Der Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer betonte, dass die Genossenschaft ihre Buchführung prüffähig dem gesetzlichen Prüfungsverband vorlegen kann. Dies ist ein wesentlicher Schritt, um das Vertrauen der Genossenschaftsmitglieder und der Öffentlichkeit zu stärken.
Positive Entwicklung bei der Zahlungsmoral
Die Zahlungsmoral der Mieter wurde als erfreulich hervorgehoben. Auch die Wohnungsleerstände halten sich in Grenzen. Diese positive Entwicklung trägt dazu bei, dass der Bauverein seine Ziele erreicht und seinen Mitgliedern stabilen Wohnraum zur Verfügung stellen kann. Für die Zukunft ist die Baugenossenschaft „Eigenheim“ finanziell gut aufgestellt und kann neuen Herausforderungen gelassen entgegensehen. Aktuell werden neue Hauswasseranschlüsse in der Wohnanlage Blendersmühlweg geschaffen, eine Investition, die über 18.000 Euro kostet.
Keine Mieterhöhungen bis 2026
Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, dass bis ins Geschäftsjahr 2026 keine Mieterhöhungen vorgenommen werden. Dies ist eine wichtige Nachricht für alle Genossenschaftsmitglieder und unterstreicht das Bestreben, den sozialen Wohnungsbau weiterhin zu fördern. Marika Mauerer stellte heraus, dass die Genossenschaft weiterhin den sozialen Ansprüchen gerecht werden und den Wohnungsbau nicht vergessen werde. Zum Jahresabschluss dankte sie für die jederzeit vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorstand, Aufsichtsrat und mit Berater Fred Lehner.
Abschließend wurde bekannt gegeben, dass die Geschäftsstelle vom 23. Dezember bis zum 6. Januar 2025 geschlossen bleibt, was für die Planung der Mitglieder von Bedeutung sein dürfte. Durch diese vorübergehende Schließung sollen alle Beteiligten die Möglichkeit haben, eine kleine Pause zum Jahresende einzulegen, bevor im neuen Jahr die Aufgaben und Projekte weiter vorangetrieben werden.

