Wie sowohl die Süddeutsche Zeitung als auch Oberpfalzmedien berichten, überlegt Tafel-Vorstand Josef Gebhart Lebensmittel künftig nur noch an Geimpfte und Genesene auszugeben. Denn: Viel zu wenige Kunden und Kundinnen seien gegen Covid19 geimpft. Das wiederrum sorge bei den Angestellten für Unbehagen.

Langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hätten angekündigt nicht mehr zu kommen, weil bei der Tafel so viele Ungeimpfte verkehren würden. Auch zahlreiche Kunden und Kundinnen hätten bereits ihre Bedenken vorgebracht. Gebhart: „Gute Mitarbeiter und Abholer bleiben mir weg, die haben Angst.“ Demgegenüber stünden laut Pressebericht einige wenige Kunden, die Corona generell leugneten und eine Impfung ablehnten.

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Betrieb aufrecht erhalten

Den Vorwurf der Diskriminierung lässt der Tafel-Vorstand nicht gelten. Es ginge ihm viel mehr darum den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten. Denn, sollten die Mitarbeiterinnen nicht mehr kommen, könnte er die Essensausgabe an drei Tagen der Woche nicht mehr organisieren, so Gebhart. Er sieht außerdem einen weiteren Vorteil in der 2G-Regelung: Die Maskenpflicht könnte aufgehoben werden.

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Ob die Regelung kommt, wird sich bei der nächsten Vorstandssitzung entscheiden. In Kraft treten könnte die Auflage dann Ende Oktober. Der Bundesverband Tafel Deutschland überlässt die Entscheidung überigens den jeweiligen Tafel-Vorständen.