Auf dem Weg ins Vorzimmer kommt man an einigen Kunstwerken vorbei. „Schwere Arbeit – Harte Zeit“ von Stefan Schadeck aus dem Jahre 2017 macht durch die durchdringenden Blicke seiner Abgebildeten auf sich aufmerksam. Der zweite Schadeck überrascht mit etwas Anderem: „Mein Neustadt“ aus 2022 bildet die kleinste Kreisstadt Bayerns ab. Aber nicht ganz maßstabsgetreu, ein Schadeck eben.nDer Künstler nimmt sich Zeit, um sein Gemälde dem Rathauschef und der Vorzimmerdame Ramona Herrmann genauestens zu erläutern.
Zufriedenheit von allen Seiten
In Öl auf Leinwand wurden markante Merkmale Neustadts abgebildet. Die Nachtmannfirma mit den Schornsteinen, der am Ortseingang ansässige Brucksaler, die Naab und Ihre Brücken, der Rosengarten, natürlich das alte Schulhaus, sowie das Rathaus, aber auch die Zoiglkultur findet Platz auf dem Bild. Doch unbekannt war dieses Bild jedoch niemanden im Rathaus, denn es ziert dort schon seit 2022 die Gruß- und Geburtstagskarten.
„Dieses Bild kann natürlich nirgendwo anders hängen, als im Rathaus“, freute sich der erste Bürgermeister. Auch der Künstler schien sichtlich zufrieden. Vor allem der Lichteinfall war ihm wichtig, damit sein Werk auch richtig auf seine Betrachter wirken kann. Zu sehen ist es für die Rathausbesucher im Vorzimmer des Bürgermeisters.


So hat mein alter Klassenkamerad und Freund Stefan (Gymnasium Sulzbach-Rosenberg, Abschluss 1972) doch sein schon damals überragendes Talent noch ausbauen können. Gratuliere, lieber Stefan! Heinz Rahm, Reinheim bei Darmstadt