Grafenwöhr. Die Organisatoren des Schülertreffens des Einschulungsjahrgangs 1974/75 stellten ein interessantes Programm für ihre Schulfreunde zusammen. Aus ganz Süddeutschland und sogar bis aus Asien reisten die ehemaligen Schulkameraden an.
Von Doris Mayer-Englhart
Zu Beginn begab man sich auf eine Fahrt durch den Truppenübungsplatz. Josef Neubauer leitete die Gruppe und konnte viele interessante Geschichten und Details zu den unterschiedlichen Bereichen und zur Entwicklung des Militärgeländes erzählen. Abschließend besuchte die Gruppe die New Church am Netzaberg.
Erstaunliches aus der Kirche
Jim Federline erläuterte dort die Besonderheiten des 2016 eingeweihten sakralen Bauwerks, bei dem offenbar an viele Eventualitäten gedacht wurde. So gibt es ein Taufbecken, das Religionsgemeinschaften nutzen können, die ihre Täuflinge komplett in Wasser untertauchen lassen wollen. In sogenannten Cry-Rooms können Mütter von Babys den Gottesdienst weiter am live Bildschirm mitverfolgen, während sie ihre Babys beruhigen, stillen oder wickeln. Diese und viele weitere Besonderheiten bietet diese ganz besondere Kirche.
Besichtigung der Schule
Zurück in Grafenwöhr stand die Besichtigung der neu renovierten Grund- und Mittelschule auf dem Plan. Das, als Skulpturgruppe auf dem Vorplatz aufgestellte Schullogo, stellt Brücken dar, erklärte Lehrerin Iris Eckert. Anschließend zeigte sie den ehemaligen Schülern die neu gestalteten Räume. Neben den technischen Details, wie Whiteboards in den Klassenzimmern, erregte vor allem die Schwimmhalle das Interesse.
Danach besuchten sie die Gräber bereits verstorbener Mitschüler. Anschließend wechselten sie vom offiziellen Programm zum gemütlichen Teil. Im Hotel zur Post ließen sich die ehemaligen Schulfreunde kulinarisch verwöhnen und genossen bis weit nach Mitternacht interessante Gespräche.

