Noch vor 50 Jahren galt Amberg als die Stadt mit der größten Brauereidichte Deutschlands. Trotz Brauereisterben hatte die Stadt damals neun Brauereien, über die letzten 300 Jahre etwa 50, viele mit dazu gehörenden Sommer-Bierkellern. Schieferl, Schanderl, Kochkeller sind noch heute für die Generation der Großväter wohlklingende Namen.

Zur Zeit der Kommunbrauereien, also bis etwa 1800, kultivierten die brauberechtigten Bürger ihren Hopfen in den Hopfengärten vor den Mauern der Stadt, brachten diesen mit dem Malz zu einer der sechs Kommunbrauereien, in denen, meist mit Wasser aus der Vils, gebraut wurde. Die Wirtshausdichte war riesig. So gab es im 19. Jahrhundert allein in der Unteren Nabburger Straße an die zehn Wirtshäuser. Die Wirtshauskultur war von der einfachen Bierschenke bis hin zur vornehmen Taverne sehr unterschiedlich.

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Öffentliche Führung durch die Brauereigeschichte

Im Amberger Stadtmuseum bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck vom einstigen Geschehen. Nicht nur Brauereien und Wirtshäuser, auch alles, was zum Bierkonsum gehörte oder noch gehört, wird bei der Führung vorgestellt.

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Die Führung startet am Samstag, 8. Februar 2025, um 14.30 Uhr, dauert rund 60 Minuten und kostet 4 € zuzüglich zum Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Aufgrund der historischen Bausubstanz sind nicht alle Bereiche barrierefrei zugänglich.