Heute hat die Stadt Amberg erneut ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz unter Beweis gestellt, indem sie das Qualitätsiegel „Grüne Hausnummer Amberg“ an private und öffentliche Bauprojekte vergab. In einer feierlichen Zeremonie im Sitzungssaal des Baureferats wurden besondere Leistungen im Bereich des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens gewürdigt. Die Veranstaltung bot den Rahmen, innovative und umweltschonende Baumaßnahmen vorzustellen und zu ehren.
Vielfältige Projekte ausgezeichnet
In der Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 erhielten vier Wohnhäuser und die Jura-Werkstätten Amberg die begehrte Auszeichnung. Diese Objekte zeichnen sich durch besondere Maßnahmen wie die Installation von Wärmepumpen, Nutzung von Regenwasser sowie Be- und Entlüftungsanlagen aus. „Die vier ausgezeichneten Wohnhäuser zeigen eine beeindruckende Vielfalt“, so die Veranstalter. Eines der Kernziele ist es, das Bewusstsein für ressourcenschonendes und energieeffizientes Bauen zu stärken.
Jura-Werkstätten als Vorreiter
Besonderes Augenmerk verdienen die Jura-Werkstätten Amberg. Diese Einrichtung wurde nicht nur für ihre nachhaltige Bauweise, sondern auch für ihr kontinuierliches Engagement in Nachhaltigkeitsprojekten gelobt. Mit einem begrünten Dach und einer Photovoltaikanlage setzen die Werkstätten Maßstäbe für umweltfreundliches Bauen. Zudem dienen regelmäßige Projekte, zuletzt zum Thema Mülltrennung, der Sensibilisierung und Einbeziehung von Mitarbeitenden sowie Menschen mit Behinderung in den Nachhaltigkeitsprozess.
Ziele und Kriterien der Auszeichnung
Seit 2003 verleiht Amberg die „Grüne Hausnummer“ und setzt sich somit aktiv für die Förderung eines nachhaltigen Bewusstseins ein. Die Überarbeitung des Konzeptes im Jahr 2021 zielt darauf ab, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Dieser umfasst die Minimierung des Ressourcenverbrauches in der Bauproduktion, den Erhalt und die Sanierung bestehender Strukturen, die Nutzung erneuerbarer Energien und die Schaffung eines nachhaltigen Bewusstseins im Alltag. „Diese Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und engagiert sich Bürgerinnen und Bürger für Klimaschutz im Gebäude- und Grundstücksbereich einsetzen“, fasste Freya Mertel die Bedeutung der Auszeichnung zusammen.
Bis zum 30. September haben Interessierte erneut die Möglichkeit, sich hier für die „Grüne Hausnummer“ zu bewerben und damit ihr Engagement für eine umweltfreundliche Zukunft sichtbar zu machen.

