Netikette, Selbstinszenierung im Netz, Cyber-Mobbing und Fake News – mit diesen Themen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschulen Weiden und Eschenbach in einer digitalen Aktionswoche anlässlich des Safer Internet Days 2021.

Zum weltweiten, jährlich stattfindenden Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet organisierte die Schulsozialpädagogin Katharina Eck gemeinsam mit der Schulpsychologin Franziska Urban eine digitale Aktionswoche für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Unterstützt wurden sie hierbei von der Lehrerin Franziska Adam.

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Workshops: Von Gewissenlosigkeit zum Verantwortungsbewusstsein

In jeder Jahrgangsstufe fand vom 08.02.-15.02. ein digitaler Workshop mit unterschiedlichem Schwerpunktthema statt. So erarbeiteten die 6. Klassen gemeinsam Verhaltensregeln im Netz und wie man sich verantwortungsbewusst im Internet bewegt. Die Schüler der 7. Jahrgangsstufe untersuchten, wie Influencer sich in den sozialen Medien darstellen und so junge Menschen beeinflussen.

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Dabei erkannten sie, dass die Darstellungen im Internet mit der Realität häufig nichts gemein haben. In der 8. Klasse wurde das Thema Cyber-Mobbing genauer beleuchtet. In einem Rollenspiel konnten die Jugendlichen Erfahrungen machen, wie sich ein Mobbingprozess entwickelt.

Was tun gegen Falschinfos? Was unterscheidet Hassrede von Cyber-Mobbing?

Abschließend fanden sie gemeinsam Wege aus diesem Prozess. In den Vorentlass- und Abschlussklassen lernten die Jugendlichen anhand von Beispielen, wie man Fake News enttarnt und im Netz aktiv gegen sie vorgeht. Um die Unterschiede zwischen Cyber-Mobbing und Hassrede zu analysieren, wurden eigene Erfahrungen der Heranwachsenden näher betrachtet und ausgewertet.

Die Workshops wurden von den Lernenden gut angenommen und es entstanden zahlreiche Gespräche und Diskussionen, die bei den Teilnehmenden auch so manchen Aha-Moment hervorriefen.

Interne Umfragen zur Mediennutzung

Im Vorfeld der Aktionswoche führte das Projektteam eine interne Umfrage zur Mediennutzung der Schülerinnen und Schüler über die Plattform mebis durch, an der sich über achtzig Prozent der Schülerschaft beteiligte.

Dabei wurden unter anderem die durchschnittliche wöchentliche Medienzeit, Motive der Mediennutzung, favorisierte Internetanwendungen sowie eventuelle negative Erfahrungen im Internet abgefragt.

Bei den Ergebnisse der internen Umfrage zeichnete sich dabei ein ähnliches Bild ab wie bei der letzten JIM-Studie zum Medienumgang 12 bis 19-jähriger Jugendlicher in Deutschland. 

Präventionsmaßnahmen: Ratgeber für Lehrer

Für das gesamte Lehrerkollegium des BSZ Weiden II fand ebenfalls eine digitale Fortbildung zu den Themen Fake News, Urheberrecht und Cyber-Mobbing statt. Zudem gab die Schulpsychologin den Lehrkräften noch einen schulinternen Handlungsleitfaden zum Umgang mit von (Cyber-)Mobbing betroffenen Schülerinnen und Schülern an die Hand und stand für Fragen aus der Praxis zur Verfügung.

Den Abschluss des Aktionstages bildete ein digitaler Elternabend. Den Erziehungsberechtigten wurden die Ergebnisse der internen Umfrage zur Mediennutzung ihrer Kinder vorgestellt.