„Bereits jetzt versorgt die Telekom zahlreiche Städte in Deutschland mit dem schnellen 5G Mobilfunk“, heißt es auf der Homepage der Telekom, „Auch in vielen ländlichen Gegenden surfen Sie inzwischen mit den neuen Highspeed-Geschwindigkeiten.“ Die Telekom arbeite aktiv daran, den 5G-Ausbau weiter voranzutreiben und hat bei der Stadt Neustadt/WN angefragt, einen 5G Sendemast zu errichten.
Eigentlich perfekten Ort gefunden
Für den angedachten 5G Sendemast eigne sich laut Telekom ein Grundstück, welches sich im Eigentum der Stadt Neustadt befindet. Dieses liegt in der Nähe der Autobahn A93 vor der Brücke nahe „Breiter Weg“. Dadurch, dass sich der angedachte Standort für den 5G Sendemast nahe dem Wohngebiet „Breiter Weg“ in Neustadt/WN befindet, gibt es Bedenken seitens der Anwohnerinnen und Anwohner.
Fachleute geben Expertise ab
Der Neustädter Stadtrat hat sich darauf verständigt, den angedachten Standort noch nicht abzulehnen und einen neutralen, unabhängigen Fachmann zu beauftragen, der sich bei der Infoveranstaltung am 16. November 2022 objektiv sowohl über die Lage des geplanten Standortes als auch die Auswirkungen eines 5G Sendemast äußern wird.
Bei der Infoveranstaltung wird auch Diplomphysiker Thomas Kurz vom Bayerischen Landesamt für Umwelt Hof zum Bedenken der Bevölkerung Stellung nehmen. Thomas Kurz betreut am Landesamt für Umwelt Hof den Fachbereich „Elektromagnetische Felder“.
Christian Blenk von der Telekom, Kommunalbeauftragter Mobilfunk Bayern, wird ebenfalls vor Ort sein. Ein Alternativstandort am Stadtausgang von Neustadt/WN in Richtung Windischeschenbach wurde seitens der Telekom bereits abgelehnt, mit der Begründung, dass der Standort zu weit von der Stadt entfernt sei.

