Die Gläubigen feierten erstmals mit Pfarrer Max Früchtl das Fronleichnamsfest an der Wallfahrtskirche, die am 9. November 1723 benediziert wurde. Nach dem von der Blaskapelle „Neuhauser Boum“ angeführten und mit Fahnenabordnungen der Vereine begleiteten Kirchenzug durch den Markt, zelebrierte Früchtl in dem mit Birkengrün und weißgelben Fahnen geschmückten Gotteshaus den Festgottesdienst.
Die erhebende musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier übernahmen Hans Fröhlich (Orgel) und die Blaskapelle. Die anschließende Prozession unter dem Motto „Unterwegs mit Christus“ führte durch die Freiherrvon-Lichtenstern-Straße in die Marktplatzanlage zum ersten Altar. Von dort aus zogen die Gläubigen singend und betend mit dem Allerheiligsten über die Püchersreruther Straße-Kalmreuther Weg zum Heiligtum, der St. Nikolauskirche. Dort war die zweite und abschließende Station am festlich geschmückten zweiten Freialtar.
„Tag der Flosser“
Es war zugleich eine Dankandacht zum 300-jährigen Jubiläum des derzeit sanierten Gotteshauses. Eingereiht hatten sich auch die Festdamen und Festburschen des Marktes, die mit den Fahnenabordnungen und den Gläubigen unter Vorantritt der Blaskapelle in das Festzelt zum Sportzentrum in der Plößberger Straße zogen und dort den „Tag der Flosser“ feierten“.

