Neustadt/WN. Anfang der Woche ereigneten sich gleich zwei Unfälle auf der B299, bei denen die Fahrer einer Hirschkuh nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnten. Dabei entstand an beiden Autos ein hoher Sachschaden. 

Bereits am Montag ist ein Autofahrer auf der B299 bei Grafenwöhr in Höhe des US Flugplatzes gegen 21 Uhr mit einer 100 Kilogramm schweren Hirschkuh zusammengeprallt. Der Fahrer, der in Richtung Hütten unterwegs war, fuhr nach der Kollision weiter und ließ das getötete Tier auf der Fahrbahn zurück. Dabei entstand am Wagen wahrscheinlich ein erheblicher Schaden, da zahlreiche Splitter und Plastikteile an der Unfallstelle gefunden wurden. Die Polizei geht anhand der Fahrzeugteile davon aus, dass es sich um einen dunkelgrünen Ford handelt, vermutlich ein größeres Fahrzeug, etwa ein SUV.

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Nach Angaben von anderen Verkehrsteilnehmern kam es zu riskanten Brems- und Ausweichmanövern nachfolgender Fahrzeuge. Auch wenn keine weiteren Autos zu Schaden kamen, ermittelt die Polizei wegen einer nicht genügend abgesicherten Unfallstelle. Hinweise können unter der Telefonnummer 09645/92040 an die Polizei Eschenbach übermittelt werden.

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Ein weiterer Zusammenst0ß mit einer Hirschkuh ereignete sich auf der B299 in Höhe Kaltenbrunn. Dort war am Dienstag ein 49-Jähriger aus Weiden unterwegs, als ihm gegen 22:15 Uhr eine Hirschkuh in die Front seines Mercedes E320 lief. Er konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und erfasste das Wild. Der von der Polizei verständigte Jagdpächter musste daraufhin das schwer verletzte Tier waidgerecht erlegen. Am Auto entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro.