Bundespolizeifahnder ließen in der Kontrollstelle auf der Autobahn A6 bei Waidhaus zweimal die Handschellen klicken.

Waidhaus – Von der Autobahn ins Gefängnis

Die Beamten kontrollierten den Fahrer eines Autos mit polnischen Kennzeichen. Als sie dessen Daten in das Fahndungssystem eingaben, spuckte dieses einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Würzburg aus. Der 28-jährige Pole war vom Amtsgericht Würzburg vor zwei Jahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 2870 Euro inklusive Verfahrenskosten verurteilt worden. Die Zahlungsmoral des Mannes ließ aber bis dato zu wünschen übrig. Auch diesmal konnte er nicht bezahlen und muss stattdessen 55 Tage in die JVA Weiden. Diesmal hatte er zwar keine Drogen im Auto, eine Anzeige gab es aber nach dem Waffengesetz. Im Handschuhfach lag nämlich sein verbotenes Butterflymesser.

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Internationale Festnahme bei Waidhaus

Ein Ungar saß im Fernreisebus von Brno (Brünn) nach Paris, kam aber nur bis Waidhaus. Dort kontrollierten ihn Bundespolizisten und checkten seine Personalien im Schengener Informationssystem (SIS). Hierin stießen sie auf einen Auslieferungshaftbefehl der slowakischen Justizbehörden. Dort sucht man ihn wegen „Straftaten gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung“. Die Bundespolizei nahm den 24-Jährigen aufgrund des Internationalen Rechtshilfegesetzes fest und wird ihn im Lauf des Tages in Auslieferungshaft einliefern.

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