Bereits Anfang Dezember zogen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Wernberg-Köblitz des Hauptzollamts Regensburg in der Nähe von Waidhaus einen aus Südosteuropa kommenden Sattelzug aus dem fleißenden Verkehr und brachten das Fahrzeug anlässlich einer zollrechtlichen Überprüfung zu einer nahegelegenen Halle. Auf Befragen händigte der 40-jährige Fahrer den Zöllnern die Frachtpapiere für die Ladung aus. Daraus ging hervor, dass der Lkw mit 26 Paletten Geschenkpapier beladen sein sollte.

Kartons in schwarzer Folie eingewickelt

Die tatsächliche Ladung stimmte allerdings nicht mit den Angaben in den Papieren überein: Die erfahrenen Zöllner unterzogen den Auflieger einer Röntgenkontrolle und stellten mit geschultem Blick zigarettenähnliche Strukturen in der Ladung fest. Auf der Ladefläche des Aufliegers befanden sich Paletten, auf denen in schwarzer Folie eingewickelte Kartons gestapelt waren. Die Zöllner öffneten zunächst mehrere Kartons und fanden darin nur Zigaretten, von Geschenkpapier keine Spur.

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Mehr als zehn Millionen Zigaretten geschmuggelt

Das Ergebnis dieser Kontrolle: Die komplette Ladung des Lkw bestand aus 26 Paletten zu je 2.000 Stangen Schmuggelzigaretten eines namhaften Herstellers. Die Zöllner aus Wernberg-Köblitz stellten somit insgesamt 10,4 Millionen Stück unversteuerter Glimmstängel sicher. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 1,8 Millionen Euro. Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Regensburg erging gegen den Fahrer Haftbefehl, die Ermittlungen dauern an.

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