Die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus kontrollierten ein aus Südosteuropa kommendes Auto. Auf die Frage der Zöllner nach mitgeführten Waren, antworteten die beiden Fahrzeuginsassen, Zigaretten dabei zu haben, aber auch nur im erlaubten Rahmen. Dass diese Aussagen nicht mit der Realität übereinstimmten, zeigte sich bei der anschließenden, eingehenden Kontrolle des Fahrzeugs in einer nahegelegenen Halle.
Strafverfahren eingeleitet
Zunächst überprüften die Zöllner mittels Röntgentechnik verschiedene Gepäck- und Ladungsstücke und sind schließlich auch fündig geworden: Ungefähr 15.500 Stück unversteuerte Zigaretten befanden sich in den kontrollierten Taschen, Koffern und Kartons. Weitere 10.000 Stück Schmuggelzigaretten waren zwischen Lebensmitteln und Schachteln versteckt.
Außerdem fanden die Waidhauser Zöllner im hinteren Teil des Laderaums mehrere Kartons mit circa 210 Litern unversteuertem Trinkbranntwein. Die Zöllner stellten die Schmuggelzigaretten und den Trinkbranntwein sicher und leiteten gegen die beiden Männer entsprechende Strafverfahren ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 4.500 Euro. Weitere Ermittlungen erfolgten durch das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.

