In Regensburg wurde am Donnerstagvormittag eine Weltkriegsbombe entdeckt. Der Fundort ist der Heuweg in Burgweinting. Der Sprengsatz wiegt über 100 Kilogramm. Die Entschärfung ist noch am selben Tag geplant. Dafür sind ab 15 Uhr Evakuierungen im Umkreis notwendig. Betroffen von der Evakuierung sind etwa 500 Personen. Ein Sperrradius von 350 Metern wird eingerichtet. Auch die Bahnstrecke Regensburg – München wird zum Zeitpunkt der Entschärfung gesperrt sein. Eine Betreuungsstelle für Evakuierte ist bei der Grundschule Burgweinting eingerichtet. Dort befindet sich auch die Medienanlaufstelle.
Wichtiger Appell an die Bevölkerung
Die Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung: „Wir appellieren, den Weisungen der Einsatzkräfte unbedingt Folge zu leisten!“
Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist immer eine heikle Angelegenheit. Die Sicherheit der Menschen in der Umgebung hat oberste Priorität. Deshalb wird mit größter Sorgfalt vorgegangen. Die Zusammenarbeit von Polizei, Rettungsdiensten und anderen Einsatzkräften ist entscheidend. Durch die Evakuierung und die Einrichtung eines Sperrradius wird sichergestellt, dass niemand gefährdet wird.
Die Betroffenen werden gebeten, die Betreuungsstelle aufzusuchen, falls sie Unterstützung benötigen. Dort erhalten sie alle notwendigen Informationen und Hilfe. Die Sperrung der Bahnstrecke könnte auch Reisende betreffen, die gebeten werden, sich auf Verzögerungen einzustellen und nach alternativen Reisemöglichkeiten zu suchen.
[Update] Die Polizei gab um kurz vor 19 Uhr bekannt, dass die Fliegerbombe erfolgreich entschärft wurde und die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren können.

