Dazu kommen Luca Eder und Johannes Eder als Wimpelträger. Laut Dominik Zintl „spielen die Jugendsprecher eine wichtige Rolle bei der Jugendfeuerwehr. Sie sind erste Ansprechpartner, falls innerhalb der Gruppe Probleme auftreten sollten.“ Diese müssen sie nach den Aussagen des Jugendwarts an die Jugendwarte – das sind neben Zintl dessen Stellvertreter Christine Hölzel und Wolfgang Müller – weitergeben.
In Zintls Lob eingeschlossen war vor allem Artem Martych. „Er und seine Familie stammen aus der Ukraine und sind vor dem Krieg geflüchtet“, sagte der Jugendwart und sprach von zunächst sprachlichen Barrieren. Umso mehr freute er sich, „dass sich Artem von Woche zu Woche weiterentwickelt. Er ist schon einer der besten in der Jugendgruppe.“ Ein dickes Lob für die jungen Leute gab es auch von den Kommandanten Markus Schwarz und Hans-Peter Müller sowie von den Vorsitzenden Johann Dierl und Wolfgang Müller. Sie waren sicher, dass die Feuerwehr in puncto Nachwuchs gut aufgestellt ist.
Für dieses Jahr kündigte Zintl jede Menge Aktionen an. Los geht es am 27. Mai mit dem ersten großen Jugendwettkampf in Waldthurn im Rahmen des 150-jährigen Gründungsjubiläums der dortigen Feuerwehr. Ein weiterer Wettkampf folgt am 10. Juni in Floß.
Üben für die Wettkämpfe
„Die Landkreisfeuerwehr veranstaltet zum 30-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbands einen NEW-JF-Cup“, sagte der Jugendwart dazu. „Für
beide Wettkämpfe üben wir schon seit vier Wochen“, ließ er wissen. „Die Jugendlichen dürfen selbst entscheiden, ob es in einen Freizeitpark geht oder ob wir eine 24-Stunden-Übung mit Nachbarfeuerwehren abhalten“, blickte Zintl auf den Sommer.
Dazu kommen wird seinen Aussagen zufolge im Herbst der jährliche Wissenstest. Wenn möglich, sollen noch die Jugendflamme und die Jugendleistungsprüfung absolviert werden. „Wir sind ständig auf der Suche nach weiterem Nachwuchs“, warb der Jugendwart um Mitarbeit. „Treffen sind jeden Mittwoch ab 18 Uhr am Feuerwehrhaus.“

