Weiden. In Inseraten suchen zwei Männer aus Hessen (21 und 43) in den letzten Wochen oft nach Bernsteinketten. Als ein Mann (74) mit ihnen einen Termin vereinbarte, verhielten sie sich so auffällig, dass er sie der Wohnung verwies. Wie sich herausstellte sind die Beiden bereits wiederholt wegen Betrugsdelikten auffällig geworden.

Seit mehreren Wochen wird in den Printmedien von einem Käufer inseriert, der augenscheinlich mit Bild nach „Bernsteinketten dieser Art oder gerne auch ähnlich“ sucht. Ein 74-Jähriger aus Weiden ging zunächst auf das Inserat ein. Er rief die Handynummer an und vereinbarte einen Termin. Am Samstag kamen gegen 11 Uhr dann zwei interessierte Männer aus Hessen zu ihm, die mit einem Leihwagen Audi A 3 vorfuhren. Der Ältere ließ sich die Bernsteinkette des Weideners zeigen und prüfte sie sonderbarer Weise mit einer Nadel und mit einem Feuerzeug. Als die beiden den 74-Jährigen auch noch nach Goldschmuck fragten, wurde dieser vollends misstrauisch. Durch sein entschlossenes Auftreten schaffte es der Senior, dass die beiden Männer die Wohnung wieder verließen und sich entfernten.

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Der Weidener begab sich daraufhin zur Polizeiinspektion und teilte den Vorfall mit. Wie sich dort herausstellte, waren die Hessen bereits wiederholt wegen Betrugsdelikten auffällig geworden. Solche „Schmuckgeschäfte“ sollten keinesfalls auf die geschilderte Art und Weise abgewickelt werden.

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