Der Mann (40) hatte wohl ein äußerst dringendes Geschäft zu verrichten. Dabei war es ihm nicht mehr möglich, die Toilette am Bahnhof Weiden zu erreichen. Ein Streifenteam der Bundespolizei erwischt im beim „Falschpinkeln“ und stellte ihn zur Rede. Was darauf passierte, verwunderte nicht nur die Polizeibeamten, sondern auch die zahlreichen Passanten, die sich zu dieser Zeit am Gleis 1 des Weidner Bahnhofs befanden.
Alle Grenzen überschritten
Völlig ungeniert beleidigte der Mann die Beamten massiv. Weiterhin uneinsichtig mussten ihn die Bundespolizisten zur Feststellung seiner Personalien mit zur örtlichen Dienststelle nehmen. Dort legte er dann bereitwillig seinen Personalausweis vor und akzeptierte das Verwarngeld in Höhe von 35 Euro wegen Verunreinigung von Bahnanlagen, das er sogleich bezahlte. Die Strafanzeige wegen Beleidigung konnte er hiermit allerdings nicht abwenden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache der Bundespolizei sichtlich erleichtert verlassen.

