Eschenbach. Nach wie vor ist die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer, die ihren Gurt nicht angelegt haben, hoch. Auch Kinder waren im vergangenen Jahr davon betroffen, weil sie nicht mit einem Kindersitz im Fahrzeug gesichert waren. Die Polizeiinspektion Eschenbach nimmt deswegen den Schulbeginn am Dienstag zur Gelegenheit, um die Verkehrsteilnehmer vor allem an Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Wegen zu diesen Einrichtungen zu überprüfen.
Fast jeder fünfte tödlich verunglückte Autoinsasse starb 2016 auf Bayerns Straßen, weil er nicht angeschnallt war. Bedauerlicherweise kamen auch zwei Kinder ums Leben, die nicht ordnungsgemäß gesichert mitgenommen wurden. Die bisherigen Auswertungen für das Jahr 2017 zeigen erneut, dass die Zahl der Personen, die nicht angegurtet waren und deswegen ihr Leben lassen mussten, sehr hoch ist.
Kontrollen sollen sensibilisieren
Die PI Eschenbach nimmt diese Erkenntnisse zum Anlass, um bei Kontrollen den Verkehrsteilnehmern die Wichtigkeit der Gurtanlegepflicht und die besondere Bedeutung der Kindersicherungspflicht wieder ins Gedächtnis zu rufen. Der Sicherheitsgurt und die Kindersitze bewahren die Fahrzeuginsassen und vor allem unsere Kleinsten, die Kinder, vor schweren Schäden an der Gesundheit oder sogar dem Tod.
Mit mehreren uniformierten Streifen wird die PI Eschenbach daher in ihrem Zuständigkeitsbereich ab Montag die Bereiche von Schulen und Kindergärten, als auch die Anfahrtswege dahin überwachen und Verkehrsteilnehmer, die gegen diese Verhaltenspflichten verstoßen, kontrollieren. Dabei soll nicht die Verhängung eines Bußgeldes im Vordergrund stehen. Vielmehr sollen den Fahrzeuglenkern die Schutzwirkungen der Sicherheitseinrichtungen durch die dabei entstehenden Gespräche bewusst gemacht werden.

