Weiden. Nachdem Beginn des Schneefalls und Einsetzen von Glätte auf den Straßen kam es in der Region zu mehreren Verkehrsunfällen. In den kalten Tagen ist weiterhin erhöhte Vorsicht geboten.

Noch am Silvestertag war vor Blitzeis und infolgedessen vor glatten Fahrbahnen gewarnt worden, doch trotz widrigster Witterungsverhältnisse hatte sich nicht ein einziger Verkehrsunfall ereignet, der mit glatten Fahrbahnen in Zusammenhang gestanden hätte. Bekanntlich hielt der Winter aber weiterhin Einzug und so ereigneten sich am Montag gleich zwei Verkehrsunfälle, bei denen als Ursache „nicht angepasste Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn“ festgestellt werden musste.

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Um 7 Uhr befuhr eine Frau (31) aus Weiden mit einem Nissan Almera die Philipp-Karl-Straße im Industriegebiet Brandweiher in westlicher Richtung. An der Einmündung in die Dr.-Müller-Straße hatte sie „Vorfahrt gewähren“ zu beachten. Erst als die Frau ihr Fahrzeug vor dem Kreuzungsbereich abbremsen wollte, stellte sie fest, dass die Fahrbahn eisglatt war. Der Nissan Almera rutschte daraufhin in die Vorfahrtsstraße, welche zu diesem Zeitpunkt von einem Mann (28) aus dem Landkreisnorden befahren wurde, der von der Bundesstraße 470 kommend in Richtung Neunkirchen unterwegs war. Im Kreuzungsbereich stieß der Nissan Almera frontal gegen den Suzuki Jimny des Mannes, der daraufhin nach rechts von der Straße abkam, einen kleineren Baum entwurzelte und schließlich auf dem Grundstück eines Imbiss-Standes zum Stehen kam. Bei dem Zusammenstoß wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die beiden Pkw waren allerdings nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden summiert sich auf 9.100 Euro.

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Um 7.50 Uhr war zwischen Letzau und Mitterhöll ein Mann (19) aus der Landkreismitte unterwegs. Auf der schneebedeckten Fahrbahn geriet er in einer Linkskurve ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke. Bei dem Ausrutscher entstand an Auto und Schutzplanke aber lediglich ein Sachschaden von 750 Euro.

Insgesamt registrierte die Einsatzzentrale der Oberpfälzer Polizei bis 15.30 Uhr insgesamt 54 witterungsbedingte Verkehrsunfälle. 17 Personen wurden bei diesen Unfällen leicht verletzt. Einen regionalen Schwerpunkt bildeten Stadt und Landkreis Regensburg, jedoch waren auch alle anderen Bereiche der Oberpfalz betroffen. In vielen Fällen waren der Witterung nicht angepasste Geschwindigkeiten die Ursache für die Verkehrsunfälle. Mehrfach war auch unzureichende Bereifung (Sommerreifen) ursächlich.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den widrigen Straßenverhältnissen anzupassen, besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie entsprechend mehr Zeit einzuplanen.