Bereits am nächsten Sonntag konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen: Es handelt sich um einen 18-Jährigen, der in der Nähe des Tatorts wohnt. Die Festnahme erfolgte durch ein Sondereinsatzkommando.
Treffen am Abend – dann schlug Stimmung um
Die Tat ereignete sich am späten Samstagabend. Wie Polizeisprecher Claus Feldmeier berichtet, traf sich die 23-Jährige mit dem ihr namentlich nicht bekannten Mann in einem Wald im Regensburger Stadtbezirk Burgweinting. Es war gegen 22.30 Uhr. „Während dieses Treffens schlug die Situation für die Frau unerwartet um.“ Der Mann soll die Bekannte vergewaltigt und mit verschiedenen Gegenständen schwer verletzt haben. Anschließend ergriff er die Flucht.
Das Opfer rettete sich in eine nahe Tankstelle, wo Angestellte halfen. Die Frau musste in einem Regensburger Krankenhaus behandelt werden. Mittlerweile befindet sie sich nach Auskunft von Polizeioberkommissar Feldmeier nicht mehr in Lebensgefahr.
Anfangs nur Pseudonym bekannt
Die Kriminalpolizei Regensburg übernahm noch in der Nacht die Sachbearbeitung. Anfangs war nur ein Pseudonym des Tatverdächtigen bekannt. Feldmeier: „Es gelang der Kriminalpolizei Regensburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, durch aufwendige und intensive Ermittlungen bereits wenige Stunden nach der Tat noch am Sonntag einen Tatverdächtigen zu ermitteln.“
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der 18-Jährige einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

