Weiden. Ein Weidener (18) versuchte mit seinem Mitfahrer (16) am Samstag kurz nach 02:00 Uhr vor der Polizei zu fliehen. Den Grund dafür konnten die Beamten auch schnell herausfinden. 

Zusammen mit seinem Mitfahrer war er mit seinem Krad in der Königsberger Straße einer Polizeistreife aufgefallen. Als die Beamten zu einer Kontrolle ansetzten, gab der Fahrer Gas und flüchtete. Um ihn dabei zu unterstützen, verbog der hinter ihm sitzende Mitfahrer, ein Jugendlicher (16) aus dem Landkreis Neustadt/WN, das Kennzeichen nach oben, um es für die verfolgenden Beamten unleserlich zu machen.

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Nachdem der Fahrer auf einen Flurbereinigungsweg im Bereich des Mühlbaches eingefahren war, stürzte er nachdem er gebremst hatte. Der 16-Jährige flüchtete zu Fuß, während der Fahrer nicht rechtzeitig auf die Beine kam und von den Streifenbeamten festgehalten werden konnte. Das Abenteuer des Jugendlichen endete aber, als er vom Fahrer auf Veranlassung der Beamten angerufen und davon überzeugt wurde, dass es ratsam wäre sich „zu stellen“. „Wenige Minuten später kam er tatsächlich zurück“, heißt es seitens der Polizei.

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Zu viel Alkohol

Der Grund für das Verhalten der beiden jungen Männer wurde schnell klar. Der Fahrer hatte zum einen nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, zum anderen zu viel getrunken. Bei ihm stellten die Beamten eine Atemalkoholkonzentration von 1,1 Promille fest. Auch sein Freund brachte es bei einem freiwilligen Test auf 1,42 Promille.

Die beiden Heranwachsenden verletzten sich bei dem Sturz leicht, am Zweirad entstand geringer Sachschaden. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, er muss sich unter anderem wegen der Fahrt unter Alkoholeinfluss verantworten.