Wie Polizeisprecher Jonas Krauß weiter mitteilt, wurde eine Obduktion des Opfers (64) angeordnet. Der Tatverdächtige (67) befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Er war am Freitag dem Haftrichter am Amtsgericht Weiden vorgeführt worden, der Haftbefehl erließ.

Mehrere Schusswaffen gefunden

In der Wohnung des 67-jährigen Tatverdächtigen wurden mehrere Schusswaffen aufgefunden und sichergestellt. Waffenexperten des BLKA waren von Beginn an eingebunden und unterstützten gemeinsam mit dem Rechtsmedizinischen Institut der Universität Erlangen die kriminalpolizeilichen Maßnahmen am Einsatzort. Sie arbeiten eng mit den Ermittlern der Kriminalpolizei Weiden zusammen, um den genauen Tathergang zu rekonstruieren und die verwendete Tatwaffe zweifelsfrei zu bestimmen.

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„Nach aktuellem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Tatverdächtige die mutmaßliche Tatwaffe legal besessen hat“, informiert Krauß. Die Kriminalpolizei Weiden stehe in engem Austausch mit der Waffenbehörde des Landratsamts Tirschenreuth. Nach Informationen von OberpfalzECHO hatte der Tatverdächtige die Waffen, weil er Jäger war. Er gilt in Waldsassen als schwieriger Charakter, der sich öfter anlegte. Er lebte als Vermieter in dem Haus in der Karolinenstraße. Das Opfer war sein Mieter im oberen Stockwerk.

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„Ruhe in Frieden, Onkelchen“

Bei der Familie des Opfers, Gerald N. (64), ist indessen die Trauer groß. Eine Nichte veröffentlichte auf Social Media einen liebevollen Nachruf: „Es ist nie der richtige Zeitpunkt, es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt, es ist immer zu früh. Und doch sind da Erinnerungen, Gedanken, schöne Stunden, die einfach waren. Diese Momente gilt es festzuhalten und im Herzen zu bewahren. Für uns nicht zu begreifen, unvorstellbar, du warst der liebste und ruhigste Mensch auf Erden. Warum nur? Ruhe in Frieden, Onkelchen.“