Weiden. Das Sturmtief „Fabienne“ hat in der vergangenen Nacht neben erheblichen Sachschäden auch zahlreiche Einsätze der Hilfs- und Rettungsdienste in Weiden verursacht. Die Polizeiinspektion Weiden zählte alleine im Stadtgebiet zwischen 18:00 Uhr und 24:00 Uhr insgesamt 41 Einsätze im direkten Zusammenhang mit dem Unwetter.
Es wurden mehrere umgestürzte Bäume und umgewehte Bauzäune gemeldet, von denen einige geparkte oder fahrende Fahrzeuge beschädigten. Beim Klinikum Weiden fiel eine solche Baustellenabsperrung auf ein Streifenfahrzeug der Polizei. Weitere Fahrzeuge wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt.
Unter anderem in der Leimbergerstraße drohten Gerüstteile zum Teil aus großer Höhe herabzustürzen, es fielen Ampeln aus und durch Stromausfälle bedingt wurden fünf Alarme an verschiedenen Objekten in der Stadt ausgelöst. In einem Fall wurde ein Trampolin über den Zaun aus einem Garten geweht und fiel gegen ein Auto.
20.000 Euro Schaden allein an Autos
Viele der zahlreichen und ungezählten Anrufer mussten wegen der erlittenen Sachschäden telefonisch auf das Zivilrecht, beziehungsweise den Weg über die Versicherungen verwiesen werden. Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei waren quasi im Dauereinsatz.
Die genaue Höhe der Sachschäden im Stadtgebiet von Weiden ist noch nicht bekannt, den Schaden an den betroffenen Autos schätzt die Polizei derzeit auf insgesamt rund 20.000 Euro. Glücklicherweise wurden im Zusammenhang mit dem Wetterereignis keine Personenschäden gemeldet.

