Die Polizei Schwandorf hat inzwischen eine Meldung zurückgezogen, wonach der Mann während des Gottesdienstes in der Kirche herumgeschrien und unaufgefordert in die Sakristei gegangen sei. Einer Aufforderung des Pfarrers soll er nicht nachgekommen sein, sondern auf den Altar gesprungen sein. Dieser Hergang wurde inzwischen von der Polizei korrigiert (siehe Infobox).
Der Mann wurde solange verfolgt, bis ihn die Polizei in der Naabuferstraße anhalten konnte. Er sprach kein Wort mit der Polizei und hatte keinerlei Ausweispapiere bei sich. Aufgrund seines Verhaltens wurde er in die Medbo in Regensburg eingewiesen. Die Ermittlungen zu seiner Identität dauern weiter an.
Berichtigung der Polizeiinspektion Schwandorf zum Vorfall in der Kirche:
„Laut dem Pfarrer der Kirche klopft ein unbekannter Mann vor dem Gottesdienst um 18 Uhr an der Sakristei. Er sprach nichts, wollte aber offensichtlich in die Kirche, sodass der Mesner hin herein ließ. Nach kurzer Zeit betrat der Mann den Altarraum in der Kirche und trat vor den Tabernakel. Aus ungeklärten Gründen nahm der den Kelch und die Hostienschale in die Hand. Der Mesner forderte ihn auf die Sachen sofort hinzustellen. Er kniete vor dem Altar nieder, bekreuzigte sich, breitete die Arme aus und fing an zu beten. Der Pfarrer bat ihn schließlich, den Altarraum zu verlassen. Dieser Bitte leistete er Folge , hielt sich dann noch eine Zeit lang in der Kirche auf.
Er hat niemanden gestört oder belästigt. Aufgrund des eigenartigen Verhaltens, folgte der Mesner der Person ins Freie und wartete, bis die Streife die Person antraf. Da sich die Person nicht ausweisen konnte und kein Wort sprach, wurde sie zur PI Schwandorf verbracht. Augenscheinlich machte sie einen strak verwirrten Eindruck, wonach eine Unterbringung unumgänglich schien.“

