Ein 26-Jähriger aus Sulzbach-Rosenberg ist auf eine falsche Anlageplattform hereingefallen. Die Betrüger lockten mit attraktiven Renditen und unschlagbaren Handelsstrategien. Sie versprachen außergewöhnlich hohe Renditen, besonders bei Kryptowährungen. Die Produkte, angeblich unterstützt von künstlicher Intelligenz, wurden vor allem über Social-Media-Plattformen beworben. Der Erstkontakt mit den Betrügern kam mit einem „falschen Klick“ zustande. Anschließend fand die Kommunikation über WhatsApp statt. Die Betrüger forderten den jungen Mann auf, einen Broker und eine Trading-App herunterzuladen.
Hohe Summen eingezahlt und verloren
Nach der Installation der App zahlte der 26-Jährige immer wieder dreistellige Beträge auf seinen Account ein. Auf dem Trading-Programm sah es so aus, als ob diese Einzahlungen innerhalb von drei Monaten einen Gewinn von 27.000 Euro erwirtschaftet hätten. Die gesamten Einzahlungen beliefen sich auf 3.500 Euro. Als der junge Mann versuchte, sich das Geld auszahlen zu lassen, verlangten die Betrüger eine weitere Überweisung von 3.000 Euro. In diesem Moment wurde ihm klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war.
Polizeiliche Ermittlungen gestalten sich schwierig
Die polizeilichen Ermittlungen in solchen Fällen von Trading-Scam sind kaum erfolgsversprechend. Das eingezahlte Geld ist in der Regel unwiederbringlich verloren. Dieser Fall zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei Online-Investitionen vorsichtig zu sein und Angebote kritisch zu hinterfragen.


Generell, sollte man bei JEDER Investitionsentscheidung vorsichtig sein, egal ob online oder offline! Insbesondere wenn die Gewinne unrealistisch sind oder andere zu schöne Versprechungen gemacht werden. In der Kryptowelt - web 3 gilt als einer der obersten Regeln DYOR - Do your own Research. Zu deutsch, mache erst deine eigene Recherche zu den Investitionen, bevor du darin inverstierst! Dezentrale Finanzen (was zum Großteil des Kryphouniversum ist) sollen einem Selbst mehr Macht über die eigenen Finanzentscheidungen geben, ohne Mittelsmänner oder Institutionen - welche hohrende Gebühren verlangen, Schade, dass immer wieder Leute auf diese Betrüger -Scammer hereinfallen und der Kryptowährungssektor dadurch als potenzielle Gefahr dargestellt wird. Vor allem Kleinanleger werden dadurch abgeschreckt, obwohl durchaus Chancen für Renditen bestehen. Man muss sich einfach etwas mehr damit befassen und nicht blind irgendwelchen Angeboten vertrauen. Tut mir trotzdem Leid für den 26jährigen.