Wildenreuth. Ein Wildenreuther Weiherbesitzer machte gestern Abend einen schrecklichen Fund: In einem Schacht lagen zwei tote Hunde. Die beiden können unmöglich von alleine in den Schacht gekommen sein. Die Polizei ermittelt. 

Nachdem der Wasserzulauf seiner Weiher annähernd still stand, suchte der Weiherbesitzer am Donnerstagabend nach der Ursache. Der Wasserzulauf wird über ein Drainage-System einer angrenzenden Wiese versorgt. Mitten auf der großen Wiese ist ein Sammelschacht. Als der Wildenreuther den schweren Schachtdeckel entfernte, um das Schachtinnere zu kontrollieren, fand er darin ein totes Tier.

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Ein Bekannter half ihm bei der Bergung der, wie sich dabei herausstellte, zwei toten Hunde. Weil die Verwesung schon so weit fortgeschritten ist, kann die Hunderasse nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Die Größe der Hunde wird auf eine Schulterhöhe von ca. 30 cm und eine Länge von ca. 80 cm geschätzt, sie hatten ein braunes Fell.

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Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Tiere mit dieser Größe unmöglich von selbst über die Abläufe des Schachtes hinein gekommen sind. Die Polizei ermittelt daher wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass jemand die Hunde absichtlich in den Schacht geschmissen hat, indem er den Schachtdeckel abhob. Die Polizei muss ebenfalls davon ausgehen, dass die Hunde noch lebten als sie in den Schacht gesteckt wurden und dort qualvoll verendeten.

Polizei sucht Zeugen

Der Tatzeitpunkt dieses schrecklichen Vergehens ist nicht genau bekannt, anhand des Verwesungszustandes der Tiere kann der Zeitraum aber auf Herbst/Winter 2016 geschätzt werden. Die Polizei Kemnath bittet um Zeugen der Tat, sowie Hundebesitzer, deren Hunde seit geraumer Zeit abgängig sind und den oben genannten Maßen entsprechen, sich unter Telefonnummer 09642-92030 zu melden.