Dies werde unter anderem aus Blutspuren geschlossen, die im Wohnhaus des Kollegen gefunden wurden, so Polizeisprecher Matthias Gröger. Die Auswertung des Blutes liege inzwischen vor. „Die Ermittlungen bestätigen den Verdacht, dass es sich beim Auffindeort nicht um den Tatort handelt.“
Die Kriminalpolizei ermittele seit dem Wochenende im Umfeld der 19-jährigen Frau.
Die Ermittlungen werden weiterhin von der Kriminalpolizei Regensburg gemeinsam mit der Kriminalpolizei Amberg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft geführt.
Vorgeschichte: Beziehung unter Kollegen
Das Polizeipräsidium ist damit nach wie vor sehr zurückhaltend mit Informationen. Nach wie vor gibt es keine Informationen zur Tatwaffe oder Todesursache. Bereits am Montag wurde nach der Obduktion nur der gewaltsame Tod bestätigt.
Durch Medienberichte wurde publik, dass es sich beim Opfer und Tatverdächtigen um Kollegen handelt. Beide arbeiteten im Bestattungswesen in Regensburg. Die 19-Jährige hatte gewisse lokale Bekanntheit, weil sie schon mit 16 Jahren ihre Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begonnen hatte. Sie gab dazu einige Interviews.
Die beiden soll eine Liebesbeziehung verbunden haben, trotz des Altersunterschiedes, die von der jungen Frau kürzlich beendet worden war.

