Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Donnerstagabend die Einschleusung von sieben türkischen Staatsbürgern aufgedeckt. Einen mutmaßlichen Schleuser nahmen sie noch vor Ort fest. Dem geschulten Blick der zivilen Beamten ist es zu verdanken, dass ein Taxifahrer (51) in flagranti bei der Einschleusung von sieben Personen erwischt wurde.

Ausweis vorgezeigt

Bei der Kontrolle händigte er den Polizeibeamten bereitwillig seinen Ausweis und seine Taxilizenz aus. Er gab an, die Fahrt zusammen mit einem weiteren Taxi unternommen zu haben. Der andere Fahrer habe sich nach dem Absetzen von drei Personen in Waidhaus unverzüglich auf den Weg zurück nach Tschechien begeben.

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500 Euro für die Fahrt

Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen hätten sich die drei Personen jetzt in sein Fahrzeug gesetzt. Für die Fahrt habe er von seinem Bekannten 500 Euro bekommen. Die Insassen des Taxis gaben auf Nachfrage der Beamten an, türkische Staatsangehörige zu sein. Ausweisdokumente konnten die vier Erwachsenen und die drei Kinder jedoch nicht vorzeigen.

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Dem Haftrichter vorgeführt

Gegen beide Fahrzeugführer besteht der Verdacht einer Straftat wegen der Einschleusung von Ausländern. Den festgenommenen 51-jährigen Tschechen führte man gleich am nächsten Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht in Weiden vor. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat Ermittlungen zum Fahrer des zweiten Fahrzeugs aufgenommen. Alle Mitglieder der türkischen Familie stellten Antrag auf Asyl in Deutschland und wurden zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach Regensburg weitergeleitet.