Die Frage nach mitgeführten, verbotenen Gegenständen wurde von den beiden Insassen mehrfach verneint. Da aber die durchgeführten Drogenschnelltests bei den Reisenden positiv verliefen, kam Rauschgiftspürhündin „Diva“ zum Einsatz: Zunächst zeigte sie an einem Einbauschrank großes Interesse. Nach dem Öffnen der Schranktüren lag das Hauptaugenmerk der Hündin allerdings auf der sich im Schrank befindlichen Starthilfebatterie.
Nachdem die Abdeckung der Batterie entfernt wurde, kam ein Plastikbeutel mit rund 32 Gramm Marihuana zum Vorschein. Auf die erneute Frage, ob sich weitere Betäubungsmittel im Fahrzeug befinden würden, öffnete die Beifahrerin (38) die manipulierte Kopfstütze des Fahrersitzes. In einem Hohlraum befanden sich weitere fünf Gramm Marihuana. Die Waidhauser Zöllner stellten das Rauschgift sicher und leiteten gegen die Frau ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

