Dass diese Aussagen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmten, zeigte sich bei der anschließenden Intensivkontrolle des Fahrzeugs. Dabei wurden zunächst sogenannte „Long Papers“ aufgefunden. Im weiteren Verlauf der Kontrollmaßnahme kam daher eine Rauschgiftspürhündin zum Einsatz, die reges Interesse am Fahrzeugboden zeigte. Mit einem Hohlraumsichtgerät fanden die Waidhauser Zöllner zwischen Fahrzeugunterboden und Fahrzeugtank, eine Plastiktüte. Darin befanden sich 32 Kapseln mit insgesamt 175 Gramm Haschisch.
Die Waidhauser Zöllner stellten das Rauschgift sicher und leiteten gegen den Fahrer (23), der zugab, dass es sein Rauschgift sei, ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

