Der Notruf ging am Montag um 16.40 Uhr ein. Um in einem Brandfall keine wertvolle Zeit zu verlieren, wurde sofort ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften nach Kirchenthumbach beordert.

Handy ausprobiert

Auch zwei Streifen der Polizeiinspektion Eschenbach kamen. Vor Ort war allerdings weder eine Rauchentwicklung, noch ein Feuer festzustellen, informiert die Polizei. Die Meldung stellte sich als haltlos heraus. Die Rettungskräfte rückten wieder ab.

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Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein Junge (8) lediglich das Mobiltelefon seines älteren Bruders ausprobieren wollte und den Notruf betätigte. Dem Notrufassistenten der ILS erzählte der Junge dann, dass aus einem Gebäudefenster Rauch aufsteigen würde.

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Missbrauch von Notrufen strafbar

Die Polizei betont: Missbrauch von Notrufen ist kein Kavaliersdelikt und stellt eine Straftat mit einer Strafandrohung von bis zu einem Jahr dar. Der Sachverhalt werde an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergemeldet. Zudem können einem Anrufer, der den Notruf missbräuchlich nutzt, gegebenenfalls die Kosten des Einsatzes auferlegt werden. Abgesehen von einem Strafverfahren, wird bei einem „Fake-Anruf“ die Zeit von meist freiwilligen Einsatzkräften in Anspruch genommen, die anderswo Leben retten können.