In der Nacht zum Dienstag kam es bei einer Grenzkontrolle in Waidhaus zu einer unerwarteten Wendung für einen chilenischen Staatsbürger. Bundespolizisten entdeckten bei der Überprüfung eines Fernreisebusses auf der Autobahn A6 einen 50-jährigen Chilenen, dessen Aufenthaltsdokumente abgelaufen waren. Der Mann war auf dem Weg von Tschechien über Deutschland nach Belgien, doch seine Reise endete abrupt mit der Feststellung der ungültigen Papiere.

Schleusung aufgedeckt

Die Beamten stellten fest, dass das Busticket des Chilenen für zwei Personen ausgestellt war, was zu weiteren Untersuchungen führte. Ein 57-jähriger Belgier, der nur wenige Sitzplätze entfernt saß, geriet dadurch ins Visier der Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass der Belgier den Chilenen für 1.500 Euro von Bratislava nach Belgien begleiten sollte. Er sollte dabei als Sprachmittler dienen. „Der Auftrag zur Schleusung sei aus einem belgischen China-Restaurant gekommen“, erklärten die Beamten. In diesem Restaurant hatte der Chilene nach seiner geplanten Ankunft in Belgien arbeiten wollen.

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Festnahme und Ermittlungen

Die Polizei nahm sowohl den Belgier als auch den Chilenen fest. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise und Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Der Chilene wird nun über den Flughafen München zurück nach Chile geschickt. Die Ermittlungen zu dem Verdacht der Schleusung dauern weiterhin an.

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