Mantel. Zum Glück konnte der Sohn eins und eins zusammenzählen und zog die richtigen Schlüsse. So bewahrte er seine Mutter vor Schlimmerem.
Am frühen Samstagabend teilte eine Mantelerin (64) ihrem Sohn telefonisch mit, dass ihre Heizungsanlage des Öfteren eine Störung anzeige. Als der Sohn dann gegen 19.00 Uhr nochmal anrief, sagte die Frau, dass ihr stark schwindelig wäre.
Der 39-Jährige zog sofort die richtigen Schlüsse und verständigte die Rettungsleitstelle. Nachdem die Frau der Feuerwehr die Haustüre geöffnet hatte, betraten die Brandschützer das Haus mit schwerer Atemschutzausrüstung und bargen die Bewohnerin. Die Einsatzkräfte maßen eine massive Kohlenmonoxidkonzentration.
Ein Kaminkehrer entdeckte schließlich die Ursache – ein Gasaustritt in der Abgasleitung. Das giftige Gas hatte sich vom Keller aus bereits im ganzen Haus verteilt. Das Haus wurde durch die Feuerwehr gelüftet. Die verletzte Frau wurde zunächst ins Klinikum Weiden und von dort ins Klinikum St. Josef nach Regensburg gebracht. Aufgrund der Kohlenmonoxidvergiftung ist eine Behandlung in einer Druckkammer notwendig. Lebensgefahr besteht aber zum Glück nicht.

