Im Mai wurden durch die Technische Verkehrsüberwachung insgesamt 80.475 Fahrzeuge gemessen. Hiervon wurden 1442 Fahrzeuglenker beanstandet, wobei 531 zur Anzeige gebracht und 727 verwarnt werden mussten.
Fahrverbot und Geldstrafe
Die beiden schnellsten Fahrzeuglenker sollten dabei erwähnt werden: Am 18. Mai wurde der Fahrer eines VW auf der BAB A93 bei Weiden in Fahrtrichtung Holledau mit 178 km/h anstatt der erlaubten 120 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot, sowie einen Eintrag von zwei Punkten im Fahreignungsregister.
Am 6. Mai wurde der Fahrer eines Kraftrades Yamaha in Weiden in der Christian-Seltmann-Straße mit 96 km/h anstatt der dort erlaubten 50 km/h gemessen. Der betroffene Fahrer muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben und erhält eine Geldbuße in Höhe von 400 Euro. Zudem werden zwei Punkte im Fahreignungsregister eingetragen.


Immer wieder schön diese Meldungen. Daß in unserem verkehrsberuhigten Bereich, Böhmerwaldstraße in Weiden, jeden Tag über 250 Fahrzeuge zu schnell fahren (kein Scherz, offizielle Messung der Stadt Weiden) interessiert keinen Menschen. Weder die Stadt noch die Polizei sieht Handlungsbedarf. Es ist eine Farce diese Straße verkehrsberuhigt zu bezeichnen. Fast alle Empfehlungen für die Gestaltung eines verkehrsberuhigten Bereichs sind mißachtet worden. Außerdem bin ich der Meinung die Strafen sollten sich an dem Einkommen der Verkehrssünder orientieren. Ein paar hundert Euro sind für einen Besserverdiener keine große Sache, für einen Geringverdiener aber verhältnismäßig viel schwerwiegender. Nur eine Kopplung an das Einkommen macht es gerechter.