In der Bürgermeister-Prechtl-Straße in Weiden hat ein betrunkener Autofahrer (22) die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist gegen ein Haus gekracht. Wie die Polizei mitteilt, ist der Wagen kurz vor Mitternacht in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen ein Haus gestoßen.
Die Polizisten haben eine Alkoholfahne bei dem jungen Fahrer bemerkt, ein Test hat schließlich das Ergebnis von 1,28 Promille ergeben. Noch vor Ort haben die Einsatzkräfte deshalb seinen Führerschein sichergestellt. Bei dem Unfall ist nach Angaben der Polizei 2.000 Euro Schaden entstanden, der Fahrer wurde außerdem leicht verletzt. „Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols“, erklärt der Polizeisprecher.
Betrunkene tritt Spiegel von Autos ab
In der Friedrich-Ebert-Straße hat eine Weidenerin (23) randaliert: Zeugen haben beobachtet, wie die Frau an vier geparkten Autos jeweils die linken Außenspiegel abgetreten hatte und sie nach ihrer Festnahme eindeutig wiedererkannt.
Wie die Polizei mitteilt, hat ein Alkoholtest bei der Dame das Ergebnis von 1,76 Promille ergeben. „Ob darin alleine der Grund für die Tat zu suchen ist, muss noch ermittelt werden“, so der Polizist. Eine Beziehung zu den Haltern der Autos liege nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vor, die 23-Jährige hatte die Autos wohl „willkürlich ausgesucht“. Damit hat sie nach ersten Schätzungen Schaden von insgesamt 1.400 Euro verursacht.
Neben Forderungen der Geschädigten erwarten die Frau laut Polizei noch strafrechtliche Konsequenzen.
Minderjährige liefern sich Rauferei mit Polizei
Radau gemacht haben, soll auch ein bei der Polizei bereits „gut bekannter“ 16-Jähriger aus dem Kreis Neustadt/WN. Wie die Polizei mitteilt, wurden er und seine Begleiterin (13) gegen 18:30 Uhr dabei beobachtet, wie sie im Parkdeck Naabwiesen grundlos einen Feuerlöscher entleert haben. Außerdem sollen sie wahllos Passanten angepöbelt haben.
Eintreffende Polizisten hätten die beiden Jugendlichen nach kurzer Flucht durchs Parkhaus zwar festhalten können, doch damit war der Einsatz noch nicht vorbei: Der 16-Jährige soll die Beamten in ein „kurzes, aber heftiges Gerangel“ verwickelt haben, wie der Polizeisprecher erklärt. Die Polizisten sollen die Jugendlichen mit Handfesseln ruhig gestellt haben, die Tat hätten die beiden schließlich zugegeben.
„Während die 13-Jährige nach der Anzeigenaufnahme in Gewahrsam genommen wurde, um sie den Erziehungsberechtigten zuzuführen, wurde dem 16-Jährigen ein Platzverweis erteilt. Dem kam der Jugendliche jedoch trotz mehrfach wiederholter Aufforderung aber nicht nach“, berichtet der Polizeibeamte, „Bei der Durchsetzung der Anordnung mussten die Beamten schließlich erneut körperlichen Zwang anwenden, dem sich der 16-Jährige massiv widersetzte“.
Er soll die Beamten aktiv angegriffen haben. Ein weiteres Mal sollen ihm die Polizisten Handfesseln angelegt haben, dann habe sich der 16-Jährige nach und nach beruhigt. Allerdings war er laut Polizeiangaben aufgrund seiner Widerstandshandlungen derart erschöpft, dass der Rettungsdienst angefordert werden musste.
Zudem soll er mehrere Abschürfungen im Gesicht erlitten haben, die im Klinikum Weiden behandelt wurden. Auch drei der eingesetzten Beamten haben sich bei dem Einsatz leicht verletzt, waren nach Angaben des Polizeisprechers aber weiter dienstfähig.
Es wurden verschiedene Strafanzeigen von „Gemeinschädlicher Sachbeschädigung“ über Körperverletzungsdelikte, Missbrauch von Nothilfemitteln, sowie Tätliche Angriffe auf beziehungsweise Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
Erst pöbeln, dann schlagen
Ein Weidener (18) und sein Bekannter (17) aus Neustadt/WN haben außerdem Anzeige gegen zwei Unbekannte erstattet. Nach Aussagen der Jugendlichen haben sich die beiden Freitag gegen 21:45 Uhr im Bereich hinter dem Kepler-Gymnasium aufgehalten, dann sollen zwei Unbekannte die beiden angeblilch grundlos angepöbelt haben.
Auch sie sollen zurückgepöbelt haben, dann habe einer der Unbekannten dem 18-Jährigen auf die Nase geschlagen. Dem Schlag soll eine kurze Rauferei gefolgt sein, dann hätten sich der Schläger und sein Begleiter nach Aussagen der Jugendlichen in unbekannte Richtung entfernt.
Wegen der blutenden Nase seines Freundes (18), hatte der 17-Jährige den Rettungsdienst verständigt. „Die ebenfalls angeforderte Polizeistreife konnte nur noch die Anzeige aufnehmen, die beiden Angreifer konnten nicht mehr ausfindig gemacht werden“, heißt es seitens der Polizei.
„Es liegt hier nur eine sehr vage Beschreibung der Täter vor“, berichtet der Polizeisprecher. Sie waren nach Aussage der Zeugen „arabischen Aussehens“ und sprachen gebrochen Deutsch. Der Schläger soll geschätzte 20 Jahre alt gewesen sein, beide Personen haben dunkle Kleidung getragen. Der Weidener und Neustädter hätten die Unbekannten zuvor noch nie gesehen.
Die Polizei Weiden sucht nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise bitte unter der Telefonnummer 0961/401-1200 bei der Polizei Weiden melden.

