Nordoberpfalz. Der Blitzmarathon ist vorüber. Wie fällt die Bilanz der Oberpfälzer Polizei aus? Mit über 200 Einsatzkräften aus der gesamten Oberpfalz galt es, Verkehrsteilnehmer für das Thema Geschwindigkeit zu sensibilisieren und Verstöße zu ahnden.

24 Stunden Blitzmarathon – Verkehrssicherheit im Fokus. Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, sind immer noch Hauptursache für tödliche oder schwere Verkehrsunfälle. Durch Aktionen wie den Blitzmarathon erhofft sich die Polizei alle Verkehrsteilnehmer dauerhaft zum Umdenken zu bringen. Geschwindigkeitsregeln sollen schließlich für Sicherheit auf viel befahrenen Straßen sorgen. „Leider zeigt sich immer wieder, dass Regeln häufig nur dann eingehalten werden, wenn sie auch überwacht werden“, so ein Polizeisprecher.

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Laut Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018 sind bei 872 Geschwindigkeitsunfällen in der Oberpfalz 561 Menschen verletzt worden. Elf Menschen starben. „Auch wenn die Zahl der durch nicht angepasste Geschwindigkeit verursachten Unfälle den niedrigsten Wert im Langzeitvergleich darstellt, bleibt das Thema Unfallursache Geschwindigkeit weit oben bei den Bemühungen um die Sicherheit im Straßenverkehr“, teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

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365 Autofahrer in der Oberpfalz zu schnell

Während des Blitzmarathons hat die Oberpfälzer Polizei 10.559 Fahrzeuge mit Laser-Messgerät und Multanova Radargerät erfasst und kontrolliert. 365 oberpfälzer Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Allein in der Nordoberpfalz gab es viele hundert Messstellen. Bei den Kontrollen erwischte die Polizei aber auch Autofahrer, die nicht angeschnallt waren oder während der Fahrt ihr Handy benutzten.

Am Geismannskeller an der B299 gingen der Polizei Weiden einige Raser ins Netz. Eine Frau aus Neumarkt stellte den Rekord mit 90 Stundenkilometer statt der erlaubten 70 km/h auf. Im 50er-Bereich hatten sich die Kollegen der Polizei Eschenbach aufgestellt.

Bilder: Jürgen Masching (3)/Polizei Weiden