Am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr fuhr eine Frau aus Burglengenfeld auf der Staatsstraße in Richtung Kallmünz. Auf Höhe Greinhof bemerkte sie am Fahrbahnrand ein dunkles Auto und einen winkenden Mann, der offenbar Hilfe benötigte. Daraufhin hielt die Frau an und sprach mit dem Unbekannten. Der Mann erklärte, ihm gehe in Kürze das Benzin aus. Die Frau bot ihre Unterstützung an und fuhr zu einer Tankstelle, der Mann folgte mit seinem Fahrzeug. An der Tankstelle übergab sie dem Mann zehn Euro, damit er Benzin tanken konnte. Anschließend fragte der Mann nach ihrer Adresse mit dem Hinweis, seine Schuld später begleichen zu wollen, beglich diese bislang jedoch nicht.
Vorfall auf Staatsstraße bei Greinhof
Nach Angaben der Geschädigten ist der Täter 60 bis 70 Jahre alt und schlank. Er sprach Deutsch mit ausländischem, vermutlich osteuropäischem Akzent. Zudem fuhr der Unbekannte ein dunkles Auto.
Die Polizei Burglengenfeld warnt vor Betrügern, die aufgrund einer Panne oder Kraftstoffmangel am Straßenrand Fahrzeuge anhalten und um Bargeld bitten. Dieses Vorgehen gilt seit Jahren als gängige Masche, häufig bieten die Täter als Tausch Schmuckstücke an, die sie als wertvoll bezeichnen. Die Polizei bezeichnet solche Täter als Benzinbettler. In vergleichbaren Situationen rät die Polizei, die nächste Dienststelle zu verständigen oder die 110 zu wählen und den Vorfall zu schildern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich unter Tel. 09471/7015-0 bei der Polizei Burglengenfeld.


Ich verstehe das Problem nicht, und schon gar nicht den Anlass für eine solche Meldung. Was macht es, wenn ein Mensch ein paar Euro erbettelt? Warum braucht es da die Polizei bzw. einen Anruf bei derselben? Die Person bekommt von mir ein bisschen Geld - oder halt nicht, und gut isses. Das bleibt mir vorbehalten. Was sie damit macht ist ebenso ihre Sache. Nur Adresse gibt's von mir nicht, das darf schon vertraulich bleiben. Wie gesagt, bei ein paar Euro muss man doch keinen Wind machen - gibt's ja so viele größere Sorgen!