Pleystein. Die Polizei kontrollierte gestern einen Mann auf der A6, der seit mehreren Jahren wegen Mordes gesucht wird. Er soll mit einer Eisenstange auf sein Opfer eingeprügelt haben. 

Der Mann soll 2007 in Weißrussland ein Opfer durch 24 Schläge mit einer Eisenstange zu Tode geprügelt und das Auto Getöteten sowie 63.000 US-Dollar unterschlagen haben.

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Als Fahnder Bundespolizeiinspektion Waidhaus den Weißrussen am späten Montagnachmittag auf der A 6 bei Pleystein kontrollierten, stellten sie fest, dass der Mann wegen dieser Taten mit Haftbefehl gesucht wird. Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden schrieb den mutmaßlichen Mörder für die Behörden in Weißrussland aus, die gegen den 36-Jährigen einen internationalem Haftbefehl erwirkt hatten

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Da der Mann laut Fahndungscomputer als gewalttätig und bewaffnet gilt, ließen die Bundespolizisten bei der Festnahme besondere Vorsicht walten und durchsuchten auch sein Auto akribisch. Dabei entdeckten sie im Kofferraum eine versteckte Waffe, es handelte sich aber „nur“ um ein Paintballgewehr mit Druckluftbehälter, dessen Einfuhr nach Deutschland verboten ist.

Der Mann wurde heute dem Amtsgericht Weiden vorgeführt, das den Mörder für eine spätere Auslieferung nach Weißrussland inhaftieren ließ.