Die beiden strafunmündigen 13-Jährigen wurden in eine Fachklinik eingewiesen. Hintergrund der Durchsuchungsaktion durch die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben Oberpfalz waren Posts in sozialen Netzwerken.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Claus Feldmeier ergaben sich daraus Anhaltspunkte, dass die Schüler im Besitz der verbotenen Gegenstände waren. Zudem bestand die Befürchtung, dass die Schüler möglicherweise Straftaten planen könnten. Am Montag erfolgte auf richterlichen Beschluss hin die Durchsuchungsaktion in drei Wohnungen im Landkreis.

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„Bei den heutigen Durchsuchungen wurde eine Reihe an möglichen Beweismitteln sichergestellt“, so Feldmeier. Sichergestellt wurden mehrere Soft-Air-Waffen, Mobiltelefone sowie Datenträger. Die Einsatzkräfte stellten außerdem Gegenstände sicher, bei denen es sich dem ersten Anschein nach um selbstgebaute Sprengkörper oder Attrappen gehandelt haben könnte.

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Außerdem fanden die Ermittler tatsächlich Sprengstoff, der aber nach ersten Erkenntnissen aber einem Angehörigen eines der Kinder zuzuordnen sei. Die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes sprengte das Material in der Nähe kontrolliert. Die näheren Umstände der im Raum stehenden Straftaten sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Polizei nahm zwei 13-Jährige in Gewahrsam. Sie wurden in eine Fachklinik eingewiesen.