Weiden. Anscheinend nimmt er es nicht besonders genau, wenn es darum geht, in Bus und Bahn für die Fahrt zu zahlen. Dafür wurde der Mann sogar schon per Haftbefehl gesucht. Und dabei hatte er diesmal sogar einen Fahrschein.

Gestern nahmen Beamte der Bundespolizei vom Bahnhof Weiden den 28-jährigen Deutschen im Alexzug auf Höhe Luhe-Wildenau fest. Obwohl er ausnahmsweise für diese Fahrt ein Zugticket vorweisen konnte, endet für ihn die Fahrt vorzeitig.

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Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellten die Bundespolizisten fest, dass der Wohnsitzlose ein chronischer Schwarzfahrer ist und dafür durch die verschiedensten Staatsanwaltschaften wie Leipzig, Erfurt oder Hannover zu einer Gesamtstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt wurde.

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Die Beamten vollstreckten den Haftbefehl und lieferten den notorischen Schwarzfahrer in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.

Zur Info: Die im Volksmund „Schwarzfahren“ genannte Straftat heißt im Strafgesetzbuch „Erschleichen von Leistungen“: „Wer die Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, die Beförderung durch ein Verkehrsmittel oder den Zutritt zu einer Veranstaltung oder einer Einrichtung in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.“