Weiden. Beim Einfädeln wollte ein Opel-Fahrer eine Fahrschülerin vor sich herausfahren lassen. Doch die beiden nachkommenden Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen.
Ein A-Klasse-Mercedes einer Weidener Fahrschule war am Montag um 15.35 Uhr auf der Dr.-Kilian-Straße unterwegs und befuhr im Anschluss die Auffahrt zur Ostmarkstraße in Richtung Stadtmitte. Am Steuer saß eine 17-jährige Fahrschülerin aus Weiden; neben ihr der Fahrschullehrer. Zu diesem Zeitpunkt fuhr hinter dem Fahrschul-Mercedes ein Mann (34) aus der Landkreismitte mit seinem Opel Insignia.
Auf der Bundesstraße 22 (Ostmarkstraße) näherte sich aus Richtung Altenstadt/WN kommend ein junger Fahrer (19) aus dem Landkreisosten mit seinem VW Golf und dahinter ein Weidener (54) mit seinem Audi A 6 Avant. Der 34-Jährige im Opel Insignia wechselte als Erster von der Einfädel- auf die Geradeausspur, während sich der vor ihm fahrende Fahrschulwagen noch immer auf der Einfädelspur befand. Um auch der Fahrschülerin das Wechseln auf die Geradeausspur zu ermöglichen, bremste der Opel-Fahrer sein Fahrzeug ab.
Der zu diesem Zeitpunkt hinter ihm befindliche 19-Jährige reagierte zu spät und stieß mit seinem VW Golf gegen das Heck des Opel Insignia. Auch der 54-Jährige im Audi A 4 Avant konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den VW Golf auf.
Bei den Zusammenstößen wurde lediglich der 19-jährige Unfallverursacher leichter verletzt. Er wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Sein VW Golf war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 6.000 Euro. Nur das Fahrschulauto blieb unbeschadet.

